Auf vier Pfoten durch den Schulalltag

von Malea Eickelkamp und Birte Bekaan

 

Lockiges Fell, tiefschwarze Augen und vier tapsige Pfötchen. Beinahe jeder Schüler kennt den kleinen Zwergpudel Nana, der am Gymnasium Hohenlimburg in seiner Funktion als Schulhund Seelsorger, Unterstützer, Wegbegleiter und Freund zugleich ist.

,,Jeder Hund braucht eine Aufgabe, sozusagen einen Beruf“, so Dr. Sabine Kersken, Besitzerin des Schulhundes Nana. Nana heißt eigentlich ,Naomi vom Teutoburgerland‘. Zusammen mit Dr. Kersken kommt Nana jeden Mittwoch mit in den Unterricht. Als positiven Aspekt hat Dr. Kersken festgestellt, dass die Schülerinnen und Schüler durch Nanas Anwesenheit aufmerksamer dem Unterricht folgen. Insbesondere ist dies bei den Inklusionskindern festzustellen, die oftmals Spaziergänge mit Nana und Dr. Kersken unternehmen. Die Inklusionskinder lernen dabei die Leinenhaltung und müssen auf andere Passanten achten. All dies schule die Übernahme von Verantwortung, betonte die promovierte Gymnasiallehrerin. In der Oberstufe läuft Nana durch den Klassenraum, lässt sich streicheln und dient als Motivator. Auch im Lehrerzimmer spürt man positive Veränderungen, wenn Nana zu Besuch ist. Laut Dr. Kersken seien die Lehrer und Lehrerinnen freundlicher im Umgang miteinander und nehmen sich Zeit für den Hund.

Die Idee mit dem Schulhund hatte Dr. Kersken selbst. Nach der Genehmigung durch die Schulleitung und die Gremien der Schule besuchte Dr. Kersken  zwei Jahre lang mit Nana eine Ausbildung. Während dieser Zeit wuchsen beide zu einem Schulhundteam zusammen. Als Abschlussprüfung für die Ausbildung musste Dr. Kersken ein Konzept für die Schule erarbeiten sowie eine praktische Prüfung hier an der Schule absolvieren.

Nana übt daher ihren Beruf hier an unserer Schule aus, worauf Dr. Kersken sehr stolz ist.

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