Direktflug zum Erfolg – Wie 21 Tage dein Leben verändern!

2. Teil der Reihe „Wege zum Erfolg“: Gewohnheiten

Von Gwana Hasso und Diana Laschewski

Kurzes Brainstorming:

Du nimmst dir vor, dich ab nächster Woche gesund zu ernähren. Du willst jeden Tag früher aufstehen, um Sport zu treiben. Doch wenn dein Wecker um 05:30 Uhr morgens klingelt, machst du ihn aus. „Ich fange doch lieber morgen an“. Du schiebst es auf und machst es am Ende dann sowieso nicht mehr. „Du vergisst dein Warum und dein Motiv“, betont Erfolgscoach Joe Trenk. Und das ist genau der größte Fehler, den du auf deinem Weg zum Erfolg machen könntest! Vergiss niemals, warum du dich anstrengst und warum du länger und intensiver als deine Mitschüler lernst! Dein Stoff, über den du dich gerade in der Schule beschwerst, entscheidet über deine Zukunft! Erlöse dich von den negativen Gedanken, dass du etwas nicht schaffst oder zu schwach für eine bestimmte Sache bist. Das sind nur Ausreden, die dein Verstand erfindet. Erkenne diese Ausreden und ignoriere diese!! Bleibe auf der Jagd nach Bestnoten! Und niemals darfst du vergessen, dass du ein „Ich-kann“-Denker bist!

Wer bin ich?

Ich bin dein ständiger Gefährte, dein größter Helfer und deine schwerste Last.
Ich werde dich vorantreiben oder blockieren. Ich stehe dir gerne zur Seite. Die Hälfte der Dinge, die du tust, könntest du getrost mir überlassen. Ich könnte sie schnell und gut für dich erledigen. Der Umgang mit mir ist leicht. Du musst nur Konsequent sein. Zeig mir genau wie du etwas haben möchtest, dann werde ich es schon bald erledigen. Ich bin der willige Diener aller erfolgreichen Menschen und leider auch aller Versager. Jene, die groß sind, verdanken es mir. Jene, die Versager sind, habe ich dazu gemacht. Ich bin keine Maschine, obwohl ich so präzise wie eine Maschine arbeite, aber auch mit der Intelligenz eines Menschen. Du kannst mit mir Gewinne und Verluste machen, für mich ist das kein Unterschied. Nimm mich, trainiere mich, sei mir gegenüber konsequent, und ich werde dir die Welt zu Füßen legen. Tust du es aber nicht, werde ich dich zerstören.
Wer bin ich?

-Ich bin die Gewohnheit- (zitiert aus dem Buch „Die 7 Wege zur Effektivität für Jugendliche“ by Sean Covey)

Hallo allerseits, heute begrüßen wir euch mit einem weiteren Beitrag unserer Erfolgsreihe. Das heutige Thema: Gewohnheiten (oder zu Englisch „habits“). Das Material für diesen Artikel stammt diesmal größtenteils aus dem „Kein Limit“ Podcast 003 von TheSimpleClub.

Gewohnheiten, sie sind simple und doch bestimmen sie unser gesamtes Leben. Man unterscheidet dabei zwischen guten und schlechten Gewohnheiten. Gute Gewohnheiten sind zum Beispiel regelmäßig Sport zu treiben oder die Hausaufgaben direkt nach der Schule zu erledigen. Schlechte Gewohnheiten können Zocken, Rauchen oder einfach übermäßiges Faulenzen sein. Jede Art von Sucht ist ebenfalls eine schlechte Angewohnheit.

STOPP!!! Klick noch nicht weg. Du magst dir vielleicht denken: „Was kommen die mir mit Gewohnheiten an?!“, aber gib dem Ganzen eine Chance.

Habits sind ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs, eine Art Grundlage. Es gibt kein Nike ohne Air, kein dusch ohne das,  du kannst keine Algebraaufgaben lösen, wenn du dich nie mit Addition, Subtraktion und den Rechengesetzen befasst hast. Genauso ist das mit Gewohnheiten und Erfolg. Denn stell dir vor, du könntest deine größten Ziele erreichen, alle deine Träume verwirklichen, mit etwas, was für dich so selbstverständlich ist wie das Zähneputzen? Genau das ist möglich, mit Gewohnheiten.

Alles schön und gut, aber wie sieht das in der Praxis aus? Fangen wir mit den einzelnen „Bauteilen“ einer Gewohnheit an. Grundsätzlich besteht jede Gewohnheit aus einem Auslöser, einer Routine und einer Belohnung. Als Veranschaulichung kann man sich folgendes Beispiel vornehmen: Wann immer du traurig bist (Auslöser),  isst du Schokolade (Routine), weil das ein kurzweiliges Glücksgefühl in dir auslöst (Belohnung).

Will man nun eine schlechte Gewohnheit gegen eine gute ersetzen, ist die Routine zwischen Auslöser und Belohnung entscheidend, da dies das ist, was wir verändern wollen. So könntest du dir in unserem Beispiel etwa angewöhnen, deine Gefühle einem Tagebuch anzuvertrauen oder mit einem guten Freund / einer guten Freundin zu sprechen oder zu telefonieren, anstatt zur Schokolade zu greifen.

Angewöhnen – Das ist der Punkt! Denn eine neue Gewohnheit ist nicht von heute auf morgen in deinem Gehirn verankert, sondern es braucht Zeit, bis sich eine Aktivität derartig automatisiert hat. Als grobe Richtlinie gilt die Zeitspanne von 21 Tagen, was allerdings von Person zu Person varrieren kann. Nach demselben Prinzip funktioniert das Installieren neuer Gewohnheiten. Zieht man eine Tätigkeit für 21 Tage konsequent durch, so wird sie zur Gewohnheit. Es ist aber wirklich wichtig, keine Ausreden gelten zu lassen und dranzubleiben. Wenn du an dieser Stelle zweifelst, ob du das wirklich durchziehen willst, dann lass dir folgendes durch den Kopf gehen, bevor du dich dagegen entscheidest: 21 Tage – Was ist das schon auf ein Jahr oder auf dein ganzes Leben gerechnet? Was hast du in den letzten einundzwanzig Tagen erreicht? Vermutlich nichts, was dein Leben verändert hat, oder? Stell dir nun vor, du könntest in den nächsten 21Tagen etwas erreichen, dass dein Leben a) berreichert, b) vereinfacht und c) dich zu einem besseren Menschen macht. Es sind nur mickrige 21 Tage, in denen du dich je nach Ziel vielleicht jeweils eine Stunde oder sogar nur zehn Minuten anstrengst. Soviel Zeit muss sein, wenn man bedenkt wie viel Zeit die meisten Menschen täglich verschwenden.  Zuerst wird es dich noch Willenskraft kosten, doch es wird immer leichter, versprochen.

Bevor dir das Gerede zu viel wird- Hier die Schritt-für-Schritt- Anleitung, mit der du direkt durchstarten kannst:

-Beobachte dich einige Tage lang und notiere möglichst viele Gewohnheiten, die deinen Alltag prägen, sowohl die guten, als auch die schlechten (Ja, sei bitte ehrlich zu dir selbst).

-Analysiere deine Beobachtungen. Welche Gewohnheiten möchtest du beibehalten, welche sind deine schlechten Gewohnheiten, die zu ändern sind? Schreibe die Gewohnheiten, die du ändern willst auf ein Blatt Papier und überlege dir produktive, wohltuende Alternativen wie oben beschrieben.

-Setze dir ehrgeizige Ziele und schau dir genau an, welche Gewohnheiten dich direkt dorthin bringen werden. Erstelle eine schriftliche Liste.

-Nun schaue dir die Listen an und suche dir jeden Monat eine Gewohnheit aus, die du neu installieren willst und eine Gewohnheit, die du überarbeiten willst. Es ist wichtig, dir nicht zu viel vorzunehmen. Es ist viel einfacher, ein oder zwei Dinge zu tun als zehn auf einmal, also fange klein an. Installierst du jeden Monat ein oder zwei Gewohnheiten kannst du dir ja ausrechnen, wieviele positive Veränderungen das in einem Jahr sein können.

– Mache dir einen 21-Tage-Plan, in dem du genau festlegst was du tun willst und jeden Tag deine Erfolge dokumentierst. Halte durch, glaub an dich und habe ständig dein Ziel, dein Warum im Blick. So wirst du es garantiert schaffen!

Nach dem ihr jetzt ganz genau wisst, was Habits sind und wie man diese in seinem eigenen Leben integriert, könnte man sich die letzte Frage stellen und zwar: Wieso sind Habits überhaupt so wichtig?

Habt ihr je nachgedacht, wie cool es wäre, wenn wir ohne Nachdenken unserem Ziel näher kommen? Stellt euch vor, ihr kommt einfach immer automatisch einen Schritt weiter nach oben. Genau das ermöglichen uns die Habits! Denn Habits sind ja nichts anderes als Gewohnheiten. Und, wenn man sich gute Gewohnheiten aneignet- was jeder erfolgreiche Mensch tut- kommt man automatisch und ohne nachzudenken näher an das Ziel, was man sich gesetzt hat. Und genau das wollen wir erreichen: so leicht und schnell wie möglich unsere Ziele erreichen!

Inspiration gefällig?-Hier einige gute Gewohnheiten für deine Liste

 

– Jeden Tag (oder wenigstens an drei oder vier Tagen) in der Woche Sport treiben

– Frühstücken                     – Jeden Tag 30 min in Bildung investieren (außerschulisch)

– Früh aufstehen                 – Ein dich weiterbringendes Buch pro Woche lesen

– freundlich sein                 – Dich Entscheidungen stellen

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