Nachgefragt – Lehrer im Interview – Linke

Ob Triathlon, Bergsport oder Kunstturnen – Frau Linke ist überall in ihrem Element

Von Milena Stange

Seit Beginn diesen Jahres gibt es nun die Reihe ,,Nachgefragt – Lehrer im Interview“.  Jeden Monat könnt ihr auf unserer Seite ein neues Interview lesen. Hier werden Lehrern Fragen zu allen möglichen Themen gestellt, denn schließlich hat auch diese Spezies interessante Geschichten und Meinungen, die es zu erfahren lohnt. Greenlionz deckt sie auf.

Frau Linke ist schon seit einiger Zeit als Referendarin an unserer Schule. Biologie und Sport sind ihre Fächer, die Begeisterung für zweiteres haben vor allem die Schüler unserer EF auf der Skifreizeit erlebt. Doch Skifahren ist lange nicht die einzige Sportart, der Frau Linke gerne nachgeht.

 

Wie oft machen Sie momentan Sport?

Das ist schwer zu sagen. Es kommt immer darauf an, was gerade ansteht an Klausuren und Korrektur. Sehr aktiv bin ich aber in einer Triathlon-Mannschaft und nebenbei mache ich auch noch relativ viel Bergsport. Dafür fahre ich meistens in den Ferien oder über ein langes Wochenende weg. Zwei- bis dreimal in der Woche bin ich abends auch in der Kletterhalle.

 

Welche Sportarten haben Sie schon ausprobiert?

Als Kind habe ich mit Kunstturnen angefangen, danach habe ich eine Zeit lang Fußball gespielt und momentan mache ich hauptsächlich Triathlon. Im Sportstudium habe ich allerdings weitaus mehr probiert, etwa fünfundzwanzig Sportarten. Besonders fand ich da die Vielfalt. Von Trampolinspringen bis Rudern war alles dabei.

 

Welchen Sport mögen Sie gar nicht?

 Ehrlich gesagt fällt mir so spontan gar nichts ein, das ich nicht mag.

 

Warum machen Sie überhaupt Sport?

Ich glaube, das liegt daran, dass ich mit dem Sporttreiben schon als Kind angefangen habe, mit vier Jahren, und damit groß geworden bin. Ich war immer sehr aktiv und ich glaube, dann wächst man da auch rein. Ich hatte schon immer Spaß daran.

 

Achten Sie auf eine besondere Ernährung, gerade wenn Sie Sport machen?

Ja und nein. Ich achte schon drauf, aber ich verfolge keinen Essensplan. Ich esse zwar gesund, aber ab und zu muss Schokolade einfach sein.

 

Nehmen Sie an größeren Wettbewerben teil oder trainieren Sie nur für sich?

Beim Triathlon sind wir in der NRW-Liga, aber die anderen Dinge betreibe ich momentan nicht mehr als Wettkampf-Sportarten, das schaffe ich zeitlich nicht mehr. Früher habe ich Kunstturnen in einer relativ hohen Liga betrieben, Fußball in der Bundesliga in Norwegen und in der Auswahlmannschaft in Deutschland.

 

Gab es dort besondere Erlebnisse oder Erfolge?

Wir sind damals beim Fußball relativ erfolgreich in einem Testspiel gegen Dänemark gewesen.

 

Wie alt waren Sie da?

Vierzehn. Und beim Turnen war ich Rheinische Meisterin. Im Studium sind wir zweimal in den Hochschul-Meisterschaften Deutsche Meister geworden, das waren so die größten Erfolge.

 

Trainieren Sie lieber alleine oder mit Freunden bzw. Mannschaften?

Die Mischung ist gut. Schwimmen und Rennradfahren mache ich lieber alleine, aber auch im Team habe ich Spaß daran.

 

Wenn Sie in den Urlaub fahren, dann auch um Sport zu machen oder zum Entspannen?

In der Regel mache ich Aktivurlaub. Ich könnte mir nicht vorstellen, mich drei Wochen an den Strand zu legen, das wäre langweilig.

 

Indoor- oder Outdoor-Training, was ist Ihnen lieber?

Draußen trainieren macht mehr Spaß, vor allem wegen der Natur. Aber manche Sportarten, wie zum Beispiel Kunstturnen, kann man nur in der Halle betreiben, das hat mich nie gestört. Was man draußen machen kann, mache ich auch lieber draußen.

 

Ist es Ihrer Meinung nach wichtig, dass junge Leute wie wir Schüler Sport treiben? Wenn ja, wieso und welche Sportart würden Sie empfehlen?

Ja. Einmal für die Gesundheit, aber auch für den Spaß. Ich freue mich immer, wenn Schüler auch in Teams Sport treiben, weil man da sehr viel für das Leben mitnimmt, besonders soziale Kontakte. Es muss auch kein Mannschaftssport sein, es reicht schon, wenn man in einer Gruppe eine Einzelsportart trainiert. Auf einen bestimmten Sport würde ich mich nicht festlegen, das muss jeder selbst entscheiden.

 

Haben Sie Motivations-Hacks für Faule?

Aller Anfang ist schwer. Wenn man es einmal geschafft hat, loszulegen, geht der Rest wie von selbst. Es lohnt sich.

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