17 Abiturzeugnisse mit einer „1“ vor dem Komma

Stolze Abiturienten genießen letzten Schultag

Abiturienten 2018

Von Laura Bergmann

Ihre Schulzeit ist vorbei und das Abitur frisch in der Tasche. Die Abiturienten des Gymnasiums Hohenlimburg können nun die Korken knallen lassen und sich anschließend auch einfach mal eine Pause gönnen.
Denn am Freitagnachmittag war es endlich soweit: die Abiteurzeugnisse wurden verliehen.
Das Orchester eröffnete die Feier, welches unter dem Dirigat von Dieter Kannengießer das Musikstück „Rondeau“ von Henry Purcell spielten. Darauffolgend begrüßte unsere Schulleiterin, Britta Auerbauch, die Abiturienten, deren Familie, die zweite stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, die LehrerInnen und auch einige SchülerInnen. Zudem begrüßte die zweite stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Frau Nigbur-Martini die Anwesenden. Dabei meinte sie: „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens!“, was sie noch einmal genau definierte. Sie erklärte, dass mit dem Ende der Schulzeit auch Freundschaften, sowie Konflikte enden können, was nicht immer unbedingt schön sein muss. Dies begründete sie mit dem Zitat „Das Leben ist ein Horst!“ Trotzdem verkündete sie, dass es siebzehn der Abiturienten geschafft haben, eine Eins vor dem Komma stehen zu haben, woraufhin sie Frau Krüsemann als Stufenleiterin ein Lob aussprach. Aber sie lobte nicht nur Frau Krüsemann, sondern eben auch ganz besonders die Abiturienten und wünschte ihnen viel Glück und Erfolg für die Zukunft.
Nachdem Frau Nigbur-Martini ihre Begrüßung gehalten hatte, kam Frau Auerbach erneut zu Wort und hielt eine Ansprache, in der sie erklärte, dass sie den Abiturienten bei ihren Noten nicht geholfen habe, sondern eher die Lehrer, deren Familie und deren Freunde. Daraufhin standen alle Abiturienten auf und bedankten sich bei den anwesenden Familien mit lautstarkem Applaus. Mit einem Zitat von einem argentinischen Dichter wünschte auch sie den Abiturienten für die Zukunft alles Gute, denn alle Chancen der Welt liegen noch vor ihnen.
Bevor auch die Schulpflegschaftsvorsitzende Iris Mönkemöller zu Wort kommen konnte, spielte das Orchester den selbstgeschriebenen Song „Metro“ von unserem Musiklehrer Herrn Kannengießer.
Frau Mönkemöller machte einen Rückblick zum ersten Schultag, zu den verschiedenen Klassen- und Stufenfahrten, sowie zu einigen Highlights, die sich während der Schulzeit ereigneten. Während sie fortsetzte und einige bekannte Lerntypen aufzählte, brach zwischendurch Gelächter aus. Aber auch sie wünschte den Abiturienten in Zukunft alles Gute.
Der Schülersprecher Lennart Müller hielt ebenso eine kleine Ansprache, in der er zunächst die Schule auf sympathische, gelungene Art und Weise auf die Schippe nahm, woraufhin großes Gelächter ausbrach. Dennoch hofft er, dass die Abiturienten, sowie die Eltern und Geschwister, das Gymnasium Hohenlimburg in guter Erinnerung behalten und sich an die schönen Momente erinnern. Dabei dankte er den Abiturienten erst einmal für den ganzen Unterricht, der durch sie ausfiel. Jedoch bedankte er sich auch, bei Chantal Spann, Jascha Steinwender, Jolina Zillner, Judith Hörstel und Justine Schwippert für die jahrelange Mitgliedschaft in der SV, mit einer Rose als Anerkennung.
Nachdem Justine Schwippert ausgezeichnet wurde, hielt auch sie stellvertretend für die Abiturienten eine Rede. Dabei bedankte sie sich bei Frau Krüsemann, der Schulleitung, den verschiedenen Abi-Komitees, sowie bei Marius Bätge, der auch jetzt schon wieder den einzelnen Stufen bei der Planung ihrer Abifeier hilft. Des Weiteren zählte sie einige Dinge auf, wobei bei den Abiturienten großes Gelächter ausbrach. Aber auch sie wünschte ihren Stufenkameraden für die Zukunft viel Glück und Erfolg.
Nachdem die Schulband den Song „Don´t stop me now“ von Queen gespielt hatte, sprach Frau Krüsemann zu den Abiturienten. Das Motto ist „Raus aus dem Rotstiftmilieu“, aber warum korrigieren die Lehrer eigentlich in Rot? Sie wurde neugierig und recherchierte. Es sei die Farbe der Liebe und soll die Schüler zum Nachdenken anregen, was sie falsch gemacht hätten. Des Weiteren gratulierte sie ihrer Stufe und bedankte sich bei einigen Schülern für ihr Engagement, wie z.B. Jan Elhaus, der ehrenamtlich fast 400 Stunden und nur einen Bruchteil in der Schulzeit für die Technik opferte, wie wir später von Jonas Oberste-Berghaus erfuhren. Deshalb bekam er von seiner Technik-Crew ein kleines Präsent als Dankeschön.
Nachdem alle Reden gehalten wurden, wurden die Zeugnisse verteilt, was die Abiturienten sehnlichst erwarteten. Dabei wurden siebzehn der SchülerInnen mit einem kleinen Geschenk vom Förderverein belohnt, da sie vor dem Komma eine Eins stehen haben. Einige bekamen auch ein Online-Stipendium geschenkt, da sie eine außerordentliche Leistung erbracht haben.

Für ihre hervorragende philosophischen Kenntnisse ehrte die Fachschaft Philosophie Lina Meyer. Das beste Abitur im Fach Deutsch wies Lea Ebenfeld auf. Als beste Abiturientin und bester Abiturient in der Physik sicherten sich Jolina Zillner und Lukas von Bargen einen kleinen Preis. Im Fach Chemie ging die Auszeichnung an Lars Schmidt und das beste Abitur im Fach Mathematik erzielte ebenfalls Jolina Zillner.
Das Schlusswort hielt Frau Auerbach, die den Abiturienten noch eine schöne Feier wünschte und dem Orchester für die m

usikalischen Einlagen dankte. Somit spielte das Orchester an diesem Abend zum Schluss den Song „Blue Roots“, der ebenso von Herrn Kannengießer geschrieben wurde, bevor alle zum Freischütz Schwerte fuhren, um dort den Abend ausklingen zu lassen und natürlich um kräftig zu feiern.