Geniale Köpfe bauen kleine Bootswunder

Gymnasiasten nehmen an Wettbewerb „Freestyle-Physics“ teil

Von Georgios Charalampidis

Mit hohen Erwartungen nahmen die Schüler unseres Gymnasiums der Stufen 5 bis EF an dem jährlichen Physikwettbewerb „Freestyle-Physics“ teil.
Am Dienstag, den 03.07.2018 fand dieser an der Universität Duisburg statt, wobei dieses Jahr die Aufgabe darin bestand, ein Boot zu bauen, welches sich mit der alleinigen Kraft einer 1Liter Flasche antreiben lässt. Dabei war es egal, ob das Boot direkt durch das Wasser angetrieben wird oder eine Mechanik, die durch das Wasser angetrieben wird, welche das Boot ebenfalls antrieb. „Eine unmöglich machbare Aufgabe!“, hieß es von den Schülern, trotzdem entwickelten sich tolle Konstruktionen, die auch gute Erfolge erzielten.
Angefangen hatte der Wettbewerb mit der Einteilung der Blöcke, denn die Aktion war so organisiert, dass immer, wenn ein Block gerade dran war, der Rest an einer Vorlesung beziehungsweise an einem Vortrag teilnehmen konnte. Insgesamt gab es zweimal die Möglichkeit, an einer Aktion teilzunehmen. Viele nutzten auch die Gelegenheit, sich in der Universität umzuschauen. Als das eigentliche Hauptereignis begann, ging alles relativ schnell. Einer nach dem anderen wurde aufgerufen, um sein Boot testen zu lassen, ob es überhaupt den 1 Meter zurücklegen konnte. Es gab viele Enttäuschungen, als ein paar der Boote nicht führen konnten. Jedoch gab es auch die ein oder anderen Boote, die eine super Zeit zurücklegten, wie z.B. das Boot aus der Gruppe um Jonas Radtke, Marvin Hommeltenberg und Georgios Charalampidis: ein Katamaran angetrieben durch die Kraft des Wassers mithilfe von 3 Schläuchen, legte eine Zeit von 2,81 Sekunden auf einem Meter zurück. Ebenso gut war das Konstrukt des Fünftklässlers Simon Pate. Er baute ein sehr interessantes Boot, das erst einmal wie ein bloßes Stück Styropor aussah, welches oben mit einer Flasche versehen war. Trotzdem konnte er die Juroren mit einer Zeit von 3,4 Sekunden überzeugen, sodass er zusätzlich den Preis für das interessanteste Konstrukt gewann. Es konnte zwar keiner den besten Preis gewinnen, aber es war eine schöne Erfahrung und ein gelungenes Event. Schließlich gab es auch sensationelle Exemplare, die es auch auf den ersten Platz hätten schaffen können. Somit ist die Freude auf das nächste Jahr und die nächste spannende Herausforderung schon jetzt sehr groß.

Bilder folgen!