„Lasst uns am GymHo etwas für den Klimaschutz tun!“

Schüler und Lehrer sind gefordert: Kompensationsprojekt soll CO 2-Emissionen der Atmosphäre entziehen

Von Celina Darmstädter und Lennart Müller

Klimaschutz

Liebe “Erdenkinder” (Albert Einstein),

auch wir in Hohenlimburg verstärken den Klimawandel, indem jeder Deutsche im Durchschnitt 11 Tonnen CO2 im Jahr, laut Umweltbundesamt ausstößt. Wenn wir so weitermachen, schaffen wir es mit den weiteren Menschen auf der Welt nicht, die vom Weltklimarat geforderte 1,5° Grenze zu erreichen; diese 1,5° beziehen sich auf den Anstieg der Erdtemperatur im Vergleich zur vorindustriellen Zeit. Mit den Pariser-Klimazielen haben die Politiker beschlossen, den maximalen Temperatur-Anstieg der Erderwärmung auf 2° zu begrenzen. Die Bemühungen der Politiker in Kattowitz, die Klimaziele aus Paris umzusetzen, brachte noch keinen großen Erfolg.
Aber wir in Hohenlimburg können schon selbst anfangen in unserem Rahmen zu handeln. Eine sinnvolle Möglichkeit des Handelns besteht darin, CO2 Emissionen aus der Luft zu holen, also zu kompensieren. Da der Klimawandel den ganzen Globus betrifft ist es nicht von Bedeutung, von welcher Stelle aus CO2 kompensiert wird.
Konkret können wir einen Baum in dem Land Togo, Westafrika für 0,5€ pflanzen. Wenn jemand die CO2 Emissionen eines Jahres durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert, kann sich diese Person für ein Jahr klimaneutral nennen. Für die CO2 Emissionen von 11 Tonnen pro Jahr wären 44 Bäume und die Aufwendung von 22€ nötig, sich klimaneutral zu stellen. Die Bäume lassen wir über das  Klimaschutzprojekt PROJECT TOGO pflanzen. Bei der Kostenaufwendung von 0,5€ pro Baum handelt es sich um ein Sonderangebot, extra für Schüler und Studenten, um das Thema der Klimaneutralität bei dieser Gruppe zu verbreiten. Normalerweise kosten Kompensationsprojekte ca. 15€ pro kompensierte Tonne. Dabei wird nicht nur CO2 aus der Luft gebunden, sondern auch die Versorgungsstrukturen in Togo verbessert und Bildungsmaßnahmen gefördert, sodass die Bewohner in Togo eine Perspektive haben, dort langfristig zu leben.
Die CO2 Kompensation und die zusätzlichen Versprechungen werden nach den Kriterien des „Gold Standards“ fortlaufend geprüft und zertifiziert. Der „Gold Standard“ wurde 2003 von international führenden NGOs, wie dem WWF ins Leben gerufen.
Weitere Informationen zum PROJECT TOGO und zum Gold Standard finden Sie hier
http://www.project-togo.de/de/  https://www.goldstandard.org/

Wir haben nur eine Welt, die wir als Lebensraum bewahren müssen. Unterstützen Sie den
Prozess, dass Schülerinnen und Schüler an unserer „starken Schule“ klimaneutral werden, sofern es möglich ist.
Bei Interesse und Fragen melden Sie sich bitte bei uns.

Schöne Grüße,
Celina Darmstädter und Lennart Müller

celina.dst@gmail.com lennartmueller@mail.de