Die Schule als Leinwand

Kunstkurse veredeln Flure mit farbenfrohen Motiven

Von Laura Bergmann

Seit einiger Zeit hängen im Sekretariat, der 500er Ebene und im Naturwissenschaftstrakt große, selbst gemalte Bilder. Unter der Leitung von Frau Berding wurden diese Großflächen-Arbeiten als Endprojekt im Schuljahr 2017/18 in den letzten Wochen vor den Sommerferien angefertigt. Dabei hatte die jetzige Q1 die Aufgabe eine Landschaft zu gestalten, die in den unterschiedlichsten Varianten dargestellt wurde. Des Weiteren sollte die jetzige Q2 etwas pflanzliches malen, damit diese Arbeiten mit dem Naturwissenschaftstrakt agiert.

Die Idee war dabei, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, mal nicht auf einem kleinen Stück Papier etwas anzufertigen, sondern einfach mal etwas großes herzustellen. Diese Projekte boten sich an der Schule sehr gut an, um diese von innen zu verschönern.

Die Schüler mussten sich zuerst eine Landschaft oder eine Pflanze aussuchen und diese mit Hilfe des Overheadprojektors an die Wand bzw. auf das große Papier projizieren. Danach konnten die Umrisse mit einem Bleistift abgepaust werden, sodass man mit Acrylfarbe die Flächen auf dem Stück Papier bemalen konnte und das Werk vollendete.

Gegenwärtig wird auch der 600er-Flur zum Kunstobjekt. Das triste Grau der Wände muss den scheinbar unendlichen Farbkompositionen weichen. Arbeiten, die auch von den Mitschülern mit größtem Respekt behandelt werden. Denn Vandalismus war bislang kaum festzustellen.