Neues Schulfach Glück sprengt alle Erwartungen

Schüler sind begeistert von neuem Schulfach Glück am Gymnasium Hohenlimburg

Von Simeon Grünegras

Seit Anfang des Schuljahres gibt es an unserer Schule ein neues Fach: Glück. Bei Glück handelt es sich um ein Wahlfach also kein Pflichtfach. Die rund 20 Schüler, die dieses Fach Ende der siebten Klasse gewählt haben, wurden positiv aber auch teilweise negativ überrascht. Unterrichtet wird es von Herrn Sunderkamp und Frau Leushacke, der aktuelle Kurs wird gerade von Frau Leushacke geleitet. Das Fach stützt sich auf die Fächer Psychologie, Religion, Philosophie, Geschichte, Biologie und Pädagogik. Im Unterricht wird das Erlernen von Arbeitstechniken und Methoden zum Beispiel zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens gelehrt, aber auch die Weiterentwicklung von Selbstständigkeit, Das Wissen zu philosophischen Positionen und psychologischen Theorien, Definitionen, das Erlernen von Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit und das An- und Erkennen von Verantwortung, Ausdrucksvermögen, Lernbereitschaft, Ausdauer und Genauigkeit und auch allgemein wie glücklich man ist, wird und kommt im Unterricht vor. Spezielle Ziele die es im Unterricht gibt und verfolgt werden, sind: Kennen lernen und Auseinandersetzen von Psychischen Bedürfnissen, inneren Wiedersprüchen, eigenen Kompetenzen und dem eigenen Lebensgefühl. Der Unterricht hat 6 Module, die im Unterricht durchgeführt werden. Stärkung, Vision, Entscheidung, Planung, Umsetzung und Reflexion(das prüfende und ausführliche nachdenken über bestimmte Dinge). Mittlerweile bieten schon über 100 Schulen in Deutschland das Fach Glück an und wird von den Schülern begeistert aufgenommen, das erste Mal wurde es 2007 angeboten. Das geglückte Pilotprojekt Glück wird wohl auch noch weiter an unserer Schule angeboten, weil der erste Kurs so erfolgreich belegt wurde. Auch wenn der Unterricht etwas anders und nicht für jedermann sind, ist es aus Sicht der Schüler mehr oder weniger interessant und macht Spaß. Schüler dieses Kurs beschreiben es: „Das Fach ist eine Vorbereitung für die Zukunft und man lernt wie man glücklich wird und was Glück überhaupt ist.“ Von anderen Schülern zwar als Laber-Fach verpönt, sind viele Schüler sehr begeistert von diesem Fach und hilft ihnen: „Ich erinnere mich immer öfter an positive Dinge und nicht nur an die schlechten.“ Zudem schafften sich die Schülerinnen und Schüler ein sogenanntes Glückstagebuch an, indem sie aufschreiben sollen, wann und wo sie Glück hatten oder verspürt haben. Einige sind allerdings ein wenig enttäuscht, weil Exkursionen versprochen aber noch nicht veranstaltet wurden. Vor allem die Jungs sind von diesem Fach nicht so begeistert und kommentieren es mit „Scheiße“ und „Langweilig“, halten es aber trotzdem wichtig, weil man da wirklich was fürs Leben lernt. Viele finden es aber auch „Entspannt aber trotzdem Anspruchsvoll und interessant“. Von anderen Schülern gibt es keine negativen Kommentare und finden es eher positiv, dass dieses Fach an unserer Schule angeboten wird. Zurzeit beschäftigt sich der Kurs mit dem glücklich sein und erstellen dazu Fragebögen, wie glücklich man ist und warum.  Frau Leushacke selbst glaubt, dass das Fach bei den meisten gut angekommen ist und freut sich auf die weitere Mitarbeit. „Trotz anfängiger Schwierigkeiten  sich in das Fach einzufinden, haben die Schülerinnen und Schüler sich allmählich in das Fach eingefunden.“ Beschreibt Frau Leushacke.  „Einen konkreten Lehrplan für dieses Fach gibt es noch nicht, aber es gibt bestimmte Richt- und Lehr -Linien,  an die ich mich halte“ Sie hofft, dass das Fach auch weiterhin an unserer Schule angeboten wird und auf ein weiterhin großes Interesse der Schülerinnen und Schüler, der jetzige Kurs hat einen positiven Eindruck erhalten und kommt im Fach voran.