Frankreich-Fahrt: Zwischen Liévin und Eiffelturm

Bezirksvertretung und HoLiBru unterstützen Schüleraustausch

Ein Erlebnisbericht von Gwana Hasso

Einige Wochen ist es nun her, dass wir die Chance hatten wir die Chance, ein paar Schüler aus unserer Partnerschule in Liévin persönlich kennenzulernen, Französisch zu sprechen und sogar ein paar neue Freundschaften zu schließen. Jetzt war es aber endlich soweit, das Land und die Partnerschule selbst zu besuchen. In Begleitung unserer Lehrer Christiane Kreutz, Franziska Wasser und Sascha Grimm fing die siebenstündige Fahrt am 03.06.2019 um Viertel nach neun an. Die gespannte Stimmung, welche von den Schülern, den Lehrern und sogar dem Busfahrer verbreitet wurde, verwandelte sich in eine große Bereitschaft und Motivation, diese Fahrt am Freitag zu der besten Frankreichfahrt zu ernennen. Angekommen in Liévin begannen wir, das Programm aktiv so zu verfolgen, als hätte uns die lange Fahrt nicht müde gemacht. Nach dem Erkunden der Zimmer machten sich die Schüler und die Lehrer auf den Weg in das Einkaufszentrum, in dem sie sich für den nächsten Tag mit notwendigem Essen versorgten. Schon am ersten Abend verrieten uns die Lehrer die erste Überraschung: Dank der finanziellen Unterstützung von dem Partnerschaftsverein HoLiBru und der Bezirksvertretung Hohenlimburg bekamen wir etwas Taschengeld, womit wir uns in Paris extra verwöhnen konnten. Am nächsten Tag konnte man keinen einzigen Schüler ohne ein gespanntes Lächeln erblicken.

Der Punkt „Paris“ auf unserem Programmzettel erfüllte uns mit großer Vorfreude. Nach der fast vierstündigen Fahrt nach Paris standen wir vor dem Eiffelturm. Und nach der Bewunderung des Turms fing das „kleine“ Fotoshooting vor der großen Sehenswürdigkeit an. Die strahlende Sonne verließ uns keine Minute. Und ab und zu begleiteten uns auch ein paar Regentropfen, welche uns erfrischten. Danach folgte die siebzigminütige Bootstour, welche uns ermöglichte, so viel von Paris in so einer kurzen Zeit zu sehen.  Angeschlossen an die Bootstour fuhren wir mit der Metro zur Basilika Sacre Coeur und besichtigten dort auch das sehenswerte Künstlerviertel Montmartre. Der nachfolgende Tag vermittelte uns sehr viele historische Informationen des Zweiten Weltkriegs. So lenkte der Busfahrer den Bus in Richtung des Museums La Coupole. Nach den vielen wahren Eindrücken, die wir dort bekamen, fuhren wir zum Cap Blanc Nez. Den letzten Tag in Frankreich verbrachten wir in Arras, wo wir nochmal dazu kamen, mit Franzosen zu sprechen, indem wir unsere eigenen Umfragen gestalteten. Am Nachmittag besuchten wir endlich unsere Partnerschule und lernten das französische Schulsystem kennen. Der Freitag kam und die Koffer waren gepackt. Die letzten Worte der Neuner lauteten „Es war absolut die beste Frankreichfahrt, die unsere Schule organisiert hat. Wir bedanken uns noch einmal bei der Bezirksvertretung und HoLiBru für die großzügige Unterstützung und hoffen für die zukünftigen Neuner, dass sie ihre Reise mit derselben Motivation und denselben Lehrern unternehmen.“