Projektwoche fördert Kreativität, Vielfalt und Nachhaltigkeit

30 Projekte formen das Gymnasium zu einem außergewöhnlichen Lernort

Die Mitglieder des Schülerzeitungsprojekts hatten viel zu tun. Sie lernten die Grundlagen des journalistischen Arbeitens und begleiteten dann gemeinsam mit den erfahrenen Mitgliedern die verschiedenen Projekte, um anschließend darüber berichten zu können. Die nachfolgenden Artikel stammen aus den Federn von: Mila Drechsler, Mia Beilke, Alexandra Witte, Rieke Niemann, Sara von Bargen, Henrik Giersch, Ben Joswig, Diane Groll, Jorma Eikermann, Sara Recber, Henrike Bekaan, Emely Brückner.

Zirkusprojekt

Einmal im Mittelpunkt einer Manege stehen. Im Rampenlicht. Seit jeher begeistert die Welt des Zirkus Menschen auf der ganzen Welt. Der Zirkus „Manegentraum“ ist ein sogenannter „Mitmachzirkus“, bei dem jeder teilnehmen und sich amüsieren kann. Obwohl die Teilnehmer zu Beginn nicht viel mit dem Begriff ,,Zirkus“ verbinden konnten, bereiteten ihnen Jonglieren, Diabolo, Messerwerfen und Seillaufen sehr viel Spaß.

Batik-Projekt

Selber Klamotten färben und diese dann tragen? Genau das machten die Teilnehmer des Batik-Projekts. Zwischen Kästen voll Wasser und Textilfarben sah man die glücklichen Schüler, wie sie ihre selbst eingefärbten Kleidungsstücke auf Wäscheständer aufhingen, um diese trocknen zu lassen. Jeder der Teilnehmer plant, die Anziehsachen auch zu tragen oder sie jemandem zu schenken. Man muss nur darauf achten, ausschließlich helle Textilien zu verwenden, ansonsten wird die Farbe nicht so stark zu sehen sein.

Irish-Dance

Mit der seit 14 Jahren Irish-Dance tanzenden Lehrerin Frau Kurz erlebt man in ihrem Projekt drei tolle Tage irischen Stepptanz. Alle Teilnehmer weisen schon nach zwei Tagen deutliche Fortschritte in ihrer Tanzweise auf. Trotz fehlender Tanzschuhe kommt man auch mit normalen Turnschuhen oder barfuß zurecht. In einigen der Schüler sieht Frau Kurz sogar ernsthaftes Potenzial.

Puppenbau-Projekt

Puppen bauen in nur drei Tagen? Kein Problem für Puppenhersteller Bodo Schulte! Er kam extra an unsere Schule, um den Schülern zu zeigen, wie man ohne viel Aufwand selber sogenannte „Klappmaulfiguren“ herstellen kann. Diese Figuren werden beispielsweise bei Sendungen wie der ,,Sesamstraße“ oder ,,Captain Blaubär“ verwendet.

Videospiele – Zu (un)recht in der Kritik?

In einer Gesprächsrunde wurde gemeinsam mit Herrn Galon über die Konsequenzen des Videospielens diskutiert. Die Schüler der EF und Q1 haben sich ausdrucksvoll mit einem kritischem Blick über Videospiele ausgetauscht. Die Themen Sucht, Abhängigkeit und Alterbeschränkung sind von den Teilnehmern des Projektes kritisch reflektiert worden. Bei einer Umfrage, ob durch Videospiele die Noten der Schüler beeinflusst wurden, meinte Alex, dass er schon seit der Grundschule zockt und es ihm in Gesellschaftswissenschaften hilft, wenn er Spiele über den zweiten Weltkrieg spielt. Durch Videospiele auf anderen Sprachen konnte sich Robin(Q1) manche Vokabeln, die er im Spiel gelernt hat, besser merken.

Stressabbau durch Achtsamkeit

Bei einer entspannten Yogastunde oder einer gemütlichen Keksrunde wurde den Schülerinnen und Schülern der Stufen 9 bis Q1 gezeigt, wie man Stress durch Achtsamkeit abbauen kann. Ihnen wurde ein besserer Umgang mit Stress gezeigt. Auch sich auf das Positive zu fokussieren, spielte eine große Rolle. Die Schülerinnen und Schüler wissen jetzt besser, was Achtsamkeit ist. Für sie persönlich ist Achtsamkeit, dass man auf andere und sich achtet und respektvoll mit ihnen umgeht. Manche der Schüler möchten auch in Zukunft Yoga selbstständig über eine App zum Stressabbau machen.

Skat-2 vs. 1 und trotzdem fair

Zuerst wurden die Regeln für das Kartenspiel besprochen und danach in die Praxis umgesetzt. Dies bereitete den Schülerinnen und Schülern viel Spaß. Mit Variationen des normalen Spiels konnte man das Kartenspiel mal ganz anders spielen. Für die Schülerinnen und Schüler war es sehr interessant, aber auch kompliziert, mit den neuen Regeln zu spielen. Herr Kolodziej hat die Regeln immer wieder geändert und neu erklärt.

Klimawandel

Im Klimawandelprojekt wird auf alter Pappe bzw. Müll dargestellt, was durch Meeresverschmutung oder sonstige Verschmutzungen alles passieren kann. Das Ziel des Projektes ist, dass man früh auf den Klimawandel aufmerksam macht, da dieser unsere Zukunft sehr verändern wird. Das Projekt wurde durch den Vorschlag eines Professors ins Leben gerufen. Zusammen mit Celina Darmstädter wurde das Projekt vorgestellt und ist bisher gut im Gange.

Fotoprojekt

In dem Fotografieprojekt geht es um das richtige Fotografieren und Darstellen von Bildern unter Beachtung der verschiedenen Blickwinkel und Perspektiven. Am ersten Tag lernten die Schülerinnen und Schüler diverse Perspektiven, wie beispielsweise die Frosch- oder Vogelperspektive kennen. Die hier erlernten Fähigkeiten konnten sie dann direkt am darauffolgenden Tag anwenden, als es darum ging, die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft in einem Bild darzustellen. Außerdem wurde den SuS die richtige Bearbeitung von Bildern näher gebracht, wodurch sie ihre Aufnahmen noch optimieren konnten.

Weiterhin hat das Projekt vier Instagram-Accounts, auf denen die fertigen Werke anschließend veröffentlicht wurden. Das 21 Teilnehmer umfassende Projekt wurde von Athanasios Sarakatsanos, alias „Saki“, geleitet, der seit einigen Monaten als Medien-Profi Teil unserer Schule ist. Weil er schon immer Spaß am Fotografieren hatte, machte er sein langjähriges Hobby zum Beruf und wurde in der Fotografiebranche erfolgreich. Inzwischen ist das Fotografieren zwar erneut nur noch sein Hobby, doch in seinem jetzigen Beruf im Marketing-Bereich für Industrieunternehmen bleibt er weiterhin mit dem Fotografieren in Kontakt.

Videografieprojekt

In dem Videografieprojekt geht es zentral um den Ablauf eines Filmdrehs, vom Drehbuch bis hin zum fertigen Film. Die SuS bekamen einen groben Einblick darein, was Filmen überhaupt ist und wie man richtig mit einer Kamera umgeht. Als besonders wichtig empfindet es Leiterin Frau Wiedemann, immer den Überblick zu behalten, was sie auch täglich in ihrem Beruf erlebt. Schon mit fünf Jahren interessierte sie sich für den Filmdreh und studierte deshalb Regie- und Filmproduktion an einer Privatakademie. Inzwischen arbeitet sie für eine schweizer Sendung und besonders liebt sie an ihrem Beruf die Herausforderung, als Regisseurin alles können zu müssen, von der Grundidee angefangen bis zum eigentlichen Film.

Close-Up – Bühnenmagie

Der Spaß am Zaubern in seiner Freizeit hat ihn dazu gebracht, dies als Projekt in der Projektwoche anzubieten. Im Raum 302 findet man das Projekt „Close Up – Bühnenmagie“ unter der Leitung von Max Fehlauer mit seinen Teilnehmern. Im Zeitraum von 9 bis 14 Uhr bringt er den Teilnehmern den Umgang mit den Karten bei und zeigt ihnen verschiedene kleine Tricks. Er selbst brachte sich das Zaubern selbstständig durch Bücher und das Internet bei. „Erst haben wir damit angefangen, Karten zu mischen und dann begonnen, erste Tricks zu lernen. Leider hatten wir erst am zweiten Tag die Karten zur Verfügung, doch bis jetzt macht mir das Projekt viel Spaß und ich würde es wieder wählen.“,erzählte uns Emma Brown, eine Teilnehmerin des Projektes.

Schulgarten

„Lernen, entspannen und Spaß  haben“ lautete das Motto des Projekts „Schulgarten“ unter der Leitung von Frau Leushacke und Herrn Dingfeldt. In dem Projekt sind alle Stufen vertreten und auch Teilnehmer der „Garten-AG“, die unter der Leitung  von Frau Leushacke und Frau Braun wöchentlich stattfindet. Ziel ist es, den Schülern beizubringen, wie man einen Garten richtig pflegt und welche verschiedenen Pflanzen man anbauen kann. „Es war zwar nur meine vierte Wahl, doch ich habe hier mehr Spaß als erwartet und bereue es keineswegs, an dem Projekt teilzunehmen. Wir bauen viel mit Holz und stellen damit Wegweiser und Möbel her.“ ,erklärte uns Nick Lohrom.

Musizieren mit Boomwhackers

Boomwhackers sind Instumente aus Plastik, mit denen man einfach Töne herstellen kann. Genau aus diesem Grund bietet Herr Böddecker in der Projektwoche von 8 bis 13 Uhr das Projekt „Musizieren mit Boomwhackers“ an. Damit will er erreichen, dass Schülerinnen und Schüler Spaß am Musizieren finden und dies in Form einer AG weiterführen können.  „Ich kannte diese Instrumente – wie viele aus dem Kurs – vorher nicht. Doch wenn man sich gerne mit Instrumenten auseinandersetzt, macht es viel Spaß und ist einfach zu erlernen.“ , sagte Jeff K.

Französischer Abend

Im Projekt ,,Französischer Abend“, welches von Frau Pfeil und Frau Wulff  geleitet wurde, bereiteten die Schülerinnen und Schüler ein Schauspiel mit Vorträgen und selbstgemachter Musik vor. Das Stück handelt von einer Schifffahrt zu verschiedenen französischsprachigen Ländern, dessen Kultur durch verschiedene Showeinlagen und Musikstücke vermittelt wird. Das fertige Theaterstück wird den Eltern, aber auch anderen interessierten Personen nächsten Winter vorgestellt. Da das Stück mehrsprachig ist, sei es auch für Nichtfranzösischsprachige geeignet, wie Petroula Sovisli, eine beteiligte Schülerin, bestätigte.

Programmieren leicht gemacht

In dem Projekt „Programmieren leicht gemacht“, geleitet von Frau Sayn, erstellten die Teilnehmenden 5.-,6.- und 7.- Klässler eigene Computerspiele. Um ihnen das Programmieren zu erleichtern, wurden Anleitungen vorgelegt. Die Schüler probierten sich aber lieber selbst aus, wie die Projektleiterin erklärt. Moritz de Vries erzählte:,,Es macht Spaß, ein Spiel zu programmieren und zu sehen, dass es tatsächlich funktioniert.“ Jan Schulte- Höfinghof zeigte uns sogar, wie sein selbstprogrammiertes Spiel funktioniert.

Projektkurs Kunst – Traumlandschaften

Die baldigen Q2-Schülerinnen und -Schüler haben in der Projektwoche an ihren Bildern zu dem Thema ,,Traumlandschaften“ gearbeitet. Unter der Leitung von Frau Berding hat jeder individuell seine Bilder gemalt. So entstehen viele persönliche Motive. Manche haben ihre Bilder mit Finelinern auf Holz, mit Aquarell auf Aquarellpapier oder mit Acryl auf Leinwände gemalt.

DIY – Kleidungs-Upcycling

In dem Projekt von Frau Queitsch und Frau Jones wurden alte oder kaputte Kleidungsstücke neu aufgestylt oder leicht verändert. Zum Beispiel wurde in ein kariertes Hemd weiße Spitze eingearbeitet. Am Ende der Projektwoche dürfen die Teilnehmer die von ihnen selbst aufgestylten Kleidungstücke behalten und auch anziehen. An diesem Projekt haben insgesamt zehn Schüler teilgenommen.

Gotteshäuser

Das Projekt wurde von Frau Vogel und Frau Bülles geleitet. Die Teilnehmer, insgesamt elf, sind zu verschiedenen Gotteshäusern wie Synagogen oder Moscheen gegangen. In der Schule haben die Schülerinnen und Schüler Arbeitsblätter zu diesen Gotteshäusern bearbeitet. In diesem Projekt haben die Teilnehmer viel Neues über die anderen Religionen und Kulturen gelernt.

Debattieren und Diskutieren

In diesem Projekt lernen die Teilnehmer, wie man argumentiert und wie man eine Rede verfasst, spezifisch zu dem Thema „Wählen ab Geburt“. Zur Vorbereitung haben die Schülerinnen und Schüler einen Film geguckt und Tipps für eine gelungene Rede an der Tafel gesammelt. Daraufhin haben sie eigene Reden in der Schule verfasst. Am 9. Juli 2019 fand dann ein Ausflug in den Landtag in Düsseldorf statt, bei dem die Teilnehmer des Projekts in fünf Fraktionen unterteilt wurden, woraus dann jeweils ein Teilnehmer ausgesucht wurde, um seine Rede zu präsentieren. Laut den Teilnehmern ist das Projekt sehr interessant, um neue Einblicke in das politische Leben zu gewinnen, dennoch ist es nicht besonders hilfreich für diejenigen, die keine politische Laufbahn anstreben.

Vegetarische Küche 

Der von Herrn Hackerts betreute Projektkurs ,,Vegetarische Küche“ wird von Kaja Zillner und Lea Platenius geleitet und hat den Teilnehmern umfangreich den Umgang mit der vegetarischen Ernährung in Theorie und Praxis nahegebracht. Am Montag und Dienstag wurden zum Beispiel die Grundlagen der vegetarischen Küche und die zehn Regeln der Ernährung besprochen, bevor die Teilnehmer das Kochen in Kleingruppen selber ausprobieren konnten. So entstanden an zwei Tagen leckere, kreative Drei- Gänge-Menüs. Am Donnerstag konnten die Teilnehmer in einem Kochduell zeigen, was sie alles gelernt haben. Die Aufgabe war, ohne Rezepte aus den vorgegebenen Zutaten möglichst leckere Gerichte zu kreieren. Unter dem Motto ,,Das Auge isst mit“ wurden neben dem Geschmack auch die Kreativität und das Aussehen bewertet. Am Ende jeden Projekttages stand das gemeinsame Essen. Alle Teilnehmer waren die Woche über begeistert und motiviert dabei und konnten neues Wissen mit nach Hause nehmen.

Fußball und Nationalsozialismus

Der Zusammenhang zwischen leidenschaftlichem Fußball und dem grausamen Nationalsozialismus wird erarbeitet in dem Projekt „Fußball und Nationalsozialismus“ von Herrn Queisler und Herrn Busch. Ziel ist es, das Interesse am Thema zu erwecken und die Zusammenhänge zu verstehen. Um dies zu verdeutlichen, haben die Teilnehmer des Projektes am Dienstag einen Ausflug in das Fußballmuseum nach Dortmund gemacht. „Mir hat das Projekt gut gefallen und ich würde es auch weiter empfehlen. Im Fußballmuseum haben wir Filme zu den WM-Siegen geschaut und im Anschluss Fußball gespielt.“

Gitarrenprojekt

Ein schönes Gitarrenlied bei Nacht am Lagerfeuer ist wohl eines der schönsten Dinge, die man sich im Sommer vorstellen kann. Das Lagerfeuer gab es beim Gitarrenprojekt zwar nicht, aber dafür jede Menge Gitarrenklänge.

Hier hat jeder von Anfänger, der noch nie eine Gitarre in der Hand gehalten hat, bis Fortgeschrittener, der schon eigene Lieder spielen kann, die Möglichkeit, sich musikalisch weiterzuentwickeln. Egal ob die ersten Akkorde oder aber das Einüben eines schwierigen Liedes; Leiter Herr Böing stand den sechs Teilnehmern des Projektes stets mit Rat und Tat zur Seite.

Da er selbst schon im jungen Alter das Gitarrespielen für sich entdeckt hat, wünscht er sich nun, dass die Jugendlichen auch weiterhin Freude am Musikmachen haben werden und vielleicht sogar der Gitarren-AG unserer Schule beitreten.

Kunstprojekt

Pinsel in die Hand und ab auf die Leinwand – im Kunstprojekt habt ihr die Möglichkeit, euch kreativ zu betätigen. Die SuS sollten einen Planeten, der ihren eigenen Vorstellungen und Ideen entsprach, auf einer Leinwand darstellen.

Hierzu mussten sie zunächst eine Skizze anfertigen und alles mit Bleistift vorzeichnen. Später enstanden daraus fertige Werke, die sich sehen lassen.

Moderner Lyrikwettstreit

Im Projekt „Moderner Lyrikwettstreit“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Frau Konstantinidis mit Poetry-Slam, bei dem selbstverfasste Texte zu unterschiedlichsten Themen wie Gesellschaftskritik oder Comedy innerhalb einer festgelegten Zeit vorgetragen werden. Die Teilnehmer des Projekts schrieben Texte zum Thema „Ich und meine Schulzeit“, die dann gegenseitig vorgetragen und bewertet wurden. Esmeray Civelek, eine beteiligte Schülerin, hat das Projekt sehr gut gefallen, da sie Poetry-Slam zwar schon kannte, aber sich nicht bewusst darüber war, wie viel Spaß das Schreiben der Texte ihr macht.

Straßenkinder

Das Projekt „Straßenkinder“ wurde von Frau Becker geleitet. Sie erklärte: „Ich wollte in meinem letzten Jahr als Lehrerin mal etwas anderes als Kunst anbieten und da ich schon Kanalkinder in Rumänien gesehen habe, werde ich selbst etwas gegen das Problem machen.“ Um das Ziel des Projektes, die Sensibilisierung möglichst vieler Menschen für das Thema, zu erreichen, schauten sich die SchülerInnen mit ihrer Lehrerin einige Videos zu Straßenkindern und erstellten Plakate zu Straßenkindern in verschiedenen Ländern. Außerdem wurden im Forum Waffeln verkauft, deren Erlös an Hilfsorganisationen für Straßenkinder geht.

Ibo Yildrim, ein Schüler der Klasse 8c, war von dem Projekt begeißtert: „Ich finde das Projekt cool, da wir sehen, wie arme Menschen leben und selbst etwas über Kinderrechte lernen.“

Acrylmalerei/Gedichtegalerie

Frau Kleinert wollte mit dem Projekt ,,Acrylmalerei/Gedichtegalerie“ verschiedene Gedichte malerisch darstellen, die die Schüler mitbringen sollten. In diesem Projekt bringen die Schüler Bilder mit, die sie dann auf große Leinwände malen. Ziel ist es, dass die Schüler sich mit den Gedichten beziehungsweise Bildern auseinandersetzen, anstatt sie ausschließlich zu lesen und zu betrachten.

Hockeyprojekt

Die Leiterin spielt schon seit 18 Jahren selber Hockey. Sie leitet das Projekt, weil Herr Kühne ihr Vater ist und es sich dadurch angeboten hat, das Projekt zu leiten. Ihr Ziel ist es, die Kinder zu motivieren Hockey als Hobby auszuführen. Teilweise haben die Schüler schon einmal Hockey gespielt, aber andere wollen es einfach auch einmal ausprobieren. Es macht ihnen Spaß, da es sehr vielseitig ist und viel Übung verlangt. Viele können sich auch vorstellen, dass Hockey auch als AG an unserer Schule angeboten werden könnte, weil es kaum Hockey-Vereine in unserer Gegend gibt.

Lebenspartner Hund

Frau Dr. Kersken möchte gemeinsam mit Frau Prepens in diesem Projekt Kindern die Angst vor Hunden nehmen und ihnen zeigen, wie man richtig mit Hunden umgeht. Sie hatte damals die Vorstellung „Nana“ als Schulhündin einzusetzen. Dadurch entstand ein Projekt, in dem Frau Dr. Kersken den Kindern darstellen möchte, was es für eine Verantwortung ist, einen Hund zu haben und wie viel sie kosten. Den Schülern macht es sehr viel Spaß, mit dem Hund zu arbeiten und in Kontakt mit Nana zu stehen. Viele Ängste sind bei den Kindern schon verschwunden. Eine Hunde-AG wäre vorstellbar, weil die Schüler noch mehr mit dem Hund arbeiten möchten.

Turnen

In dieser Woche ging es in der Sporthalle beweglich her. Die zwölf Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 und 6 haben ihr bestes Können an den verschiedenen Sportgeräten gezeigt. Durch die Hilfe von Finn (EF) und Marie (EF) konnten alle etwas Neues lernen. Die beiden halfen ihnen bei Rädern, Bogengängen und anderen Elementen. Auch das Krafttraining machte den SchülerInnen zu schaffen. Dennoch bereitete es ihnen sehr viel Spaß.

Fit auf dem Mountainbike

Anstrengend wurde es innerhalb des Projektes von Sportlehrer Klaus Peter Fröhlich. Gleich neun Schüler meldeten sich für das Mountainbikeprojekt an, wurden in diverse Fahrtechniken eingeführt und mit den historischen Fakten des Mountainbikes vertraut gemacht. Kurz darauf startete am Montag dann die erste Etappe. Der Steltenberg diente als Übungshügel, bevor am Dienstag der höchste Punkt Hohenlimburgs (411 Höhenmeter) erklommen wurde. Der Rückweg führte über die ,,sieben Gräben“ am Hohenlimburger Schloss. Der Donnerstag startete regnerisch. Dennoch konnten die eifrigen Biker einige Höhenmeter überwinden. Über Stock und Stein und durch etliche Schlammpfüzen führte der Weg zurück zum Schulgebäude.

Basketball

Der Umgang mit dem Ball wurde diese Woche den Stufen 6 und 7 im Kirchenbergstadion gezeigt. Dabei war es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler viel mit dem Ball arbeiten, jedoch gehören Krafttraining und Theorie auch zu diesem Sport. Die Projektleiter wollten den Schülerinnen und Schülern zeigen, dass man viel Spaß haben kann, aber auch, dass eine gewisse Ernsthaftigkeit immer vorhanden sein muss. Der gute Umgang mit dem Ball und auch die Weiterentwicklung beim Basketballspielen waren ein großes Thema.

Schülerzeitung

Auch die Schülerzeitung Greenlionz hat in der Projektwoche ein Projekt angeboten. Die Schülerinnen und Schüler der Stufen 7-Q1 haben am ersten Tag alles Wichtige für das journalistische Schreiben erklärt bekommen. Danach ging es sofort los mit der Vorbereitung der Interviews in den Projekten. Am Dienstag, dem zweiten Tag der Projektwoche, sind die Schülerinnen und Schüler in Zweiergruppen in die verschiedenen Projekte gegangen. Am letzten Tag haben sie ihre Artikel zu den Projekten fertiggestellt. Für die Schülerinnen und Schüler war das Projekt ein tolles Erlebnis mit viel Spaß und Freude. Manche können sich auch vorstellen, im nächsten Jahr zur Schülerzeitung zu gehen.

Image-Film über die Projektwoche

Wie der Name schon erahnen lässt, drehen die Teilnehmer dieses Projekts einen Image-Film über die Projektwoche. Sie versuchen, so viele Perspektiven wie möglich abzudecken, indem sie sich die Projekte anschauen und dazu möglichst viele Bilder sowie Filmaufnahmen machen. Die Teilnehmer freuen sich schon auf Freitag, denn dann wird ihr Film erstmals der Schulgemeinschaft gezeigt. Zwei Schüler der Klasse 8 haben den Film geschnitten.

Schauspiel und Theater

Dieses Projekt wird von den EF-Schülern Philo und Ceyda geleitet. Sie haben sich selbst schon lange mit den Themen Schauspiel und Theater auseinandergesetzt und fühlten sich dazu bereit, das Projekt für jüngere Schüler der Stufen 5 bis 7 anzubieten.
Philo und Ceyda bringen den Schülern das Improvisationstheater bei und versuchen, ihnen das Bühnengefühl zu vermitteln. Gemeinsam spielen sie Theaterspiele, welche das Selbstbewusstsein der Kinder aufbauen.
Laut den beiden Leitern sind sie kooperativ und machen alles gerne mit.

Rhythmus-Performance

In diesem Projekt von Herrn Kannengießer stellen die Schüler einen Rhythmus mit verschiedenen Instrumenten her. Viele Instrumente mussten erkundet werden. Verschiedene Trommeln und das Schlagzeug wurden eingebunden und die Kinder lernten diverse Rhythmen. Am Freitag werden die Schüler den Rhythmus vorstellen.