China-Austausch: Teil 2

Unvergessliche Erlebnisse, unzählige Erfahrungen und kulinarische Highlights

Greenlionz-Redaktion

Der China-Austausch ist jedes Jahr eine besondere Erfahrung. Exotisch, ungewohnt und auch ein wenig verrückt. Nichts desto weniger sind die Resonanzen der Schülerinnen und Schüler überaus positiv.

Die zweite Woche stand ganz im Zeichen des Austauschs. Mit Spannung wurde die Ankunft an der Wuxing-Highschool erwartet. Kaum öffnete sich die Bustür, fielen sich deutsche und chinesische Schüler in die Arme. Nicht grundlos, denn es haben sich in den zurückliegenden Monaten bereits intensive Freundschaften entwickelt, die nun intensiviert wurden.

In den Morgenstunden stand der Besuch verschiedener Unterrichtsfächer auf dem Programm. Kalligraphie, Oper, Seidenmalerei, Tischtennis, Tai-Chi und und und…

Disziplin wird im chinesischen Schulsystem groß geschrieben. Das war von Beginn an spürbar. Für manchen deutschen Schüler durchaus ungewohnt. Auch das Leben innerhalb der Familien gestaltete sich durchaus variabel. So war nicht in jedem chinesischen Haushalt eine Matratze vorzufinden. Auch das Essen war für viele gewöhnungsbedürftig. Nach kurzer Eingewöhnungsphase fühlten sich die 19 Schülerinnen und Schüler jedoch sehr wohl. In den Nachmittagsstunden standen verschiedene Ausflüge auf dem Programm. Seiden- und Bambusmuseum sowie ein Forstpark, der von der Regierung Chinas finanziert wird und den Schülerinnen und Schülern vor Augen führen sollte, dass in China auch etwas für die Ökologie getan wird. Angesichts des Smogs in Peking und Shanghai ein durchaus wohltuender Ausflug.

Zu den Höhepunkten der Woche zählte auch das traditionelle Fußballspiel zwischen China und Deutschland. Mit einem 4:2 verloren die deutschen Schüler zwar erneut, lieferten jedoch eine richtig gute Performance ab. Das lässt für das kommende Schuljahr durchaus hoffen.

Die begleitenden Lehrer konnten sich derweil verschiedenen kulinarischen Genüssen, sofern man es so bezeichnen möchte, hingeben. Von Hühnerfuß über Aal bis hin zu halben Hahnenköpfen war alles dabei, was sich der europäische Magen eigentlich nicht vorstellen kann. „Es waren immer wieder kleine Experimente dabei. Aber wir haben in Summe sehr sehr gut gegessen“, so die beiden Lehrer Sabrina Krause und Christian Rasche.

Nach zwei Wochen stiiegen die EF-und Q1-Schüler wieder in den Flieger in Richtung Heimat. Ein 13-Stunden-Martyrium an dessen Ende die langersehnten offen Arme vieler Eltern standen.

„Ich wäre gerne noch geblieben. Ich finde es so schön hier“, bilanzierte Schülerin Eliz ihren Aufenthalt und sprach damit vielen Schülern aus der Seele. Ein Erlebnis, das sie ein ganzes Leben lang prägen wird.

 

 

 

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