Q1 taucht für einen Tag in das Studentenleben ein

Das Unileben hält viele Überraschungen bereit – Gymnasiasten schnuppern Uniflair

Von Celina Darmstädter

Die Q1 besuchte am Montag die Ruhr Universität in Bochum und verschaffte
sich somit einen ersten Einblick in das wahre Leben eines Studenten.

Nach und nach geht es für mich in Richtung Abitur. Somit einen Schritt in meine Zukunft. Die Fragen „Was will ich werden?“ und „Wo liegen meine Stärken und Schwächen?“ beschäftigen mich schon lange und sind auch immer wieder ein Teil von der Berufsberatung. Neben Zukunftstagen und Praktika kann man sich einen guten Überblick verschaffen, welche Möglichkeiten einem alle offen liegen.
Doch in diesem Jahr gab es eine weitere  Veranstaltung. Herr Böing organisierte für die Q1 einen Ausflug in die Ruhr Universität in Bochum, um uns, die Möglichkeit zu bieten, sich mal einen Einblick in eine Universität zu verschaffen. Auch ich war dabei und berichte euch über meine gesammelten Eindrücke und warum die RUB vielleicht genau die richtige Uni für mich ist.
Um 7.34 Uhr fuhren wir vom Hohenlimburger Bahnhof in Richtung Bochum Hauptbahnhof. Je näher wir der Ruhr Uni kamen, desto mehr füllte sich der Zug mit Studenten aus den umliegenden Städten. Am Hauptbahnhof angekommen, ging es dann weiter mit der S-Bahn Richtung Uni. Wer schon dachte, dass der Zug voll war durfte sich nochmal erneut erfreuen, als wir in die S-Bahn stiegen. Denn diese bestand dann hauptsächlich nur noch aus Studenten, die alle Rücken an Rücken standen. Angekommen an der Universität,  gingen die ersten Gespräche über die großen Betonklötze der RUB los. Die schönste Uni ist es sicherlich nicht, doch es zählen auch da immer die inneren Werte, welche sich an diesem Tag definitiv positiv bestätigt haben. Während eines Begrüßungsvortrags erfuhren wir viel Geschichtliches über die Universität aber auch Informationen darüber, dass sie anfangs nur für 14.000 Studenten erbaut wurde und sie jetzt mittlerweile die 10 größte Universität Deutschlands mit 43.000 Studenten ist. Mit 193 Studiengängen und 415 Professuren machte sie auch auf uns
einen ziemlich beeindruckenden Eindruck. Neben den
Randinformationen wurden auch Entscheidungshilfen,

Studienstrukturen und deren Erklärung sowie die Voraussetzungen für ein Studium  vorgestellt. Im Fokus stand da ganz klar, dass das Studium im Gegensatz zur Schule extrem selbstständig abläuft und man viel auf sich alleine gestellt ist. Nach dem  Begrüßungsvortrag ging es dann für manche alleine über den Campus oder gemeinsam mit einem Rub-Guide. Die Guides stellten uns nicht nur die Uni vor, sondern jeder von ihnen informierte uns auch über einen bestimmten Studiengang. Ich habe mich für den Studiengang Erziehungswissenschaft & Philosophie entschieden, welcher von Cosima Quirl vorgestellt wurde. Dadurch, dass ich mir schon lange bewusst bin, dass ich Lehrerin für Deutsch und Pädagogik werden möchte, war es mir eine große Hilfe ihr konkrete Fragen stellen zu können, die im Bezug auf das Studium von Bedeutung sind. Dabei konnte ich viel über die Fächerkombination sowie auch über die Professuren und die
Klausuren erfahren. Nachdem wir unserem Guide zwei Stunden Löcher in den Bauch gefragt hatten, besuchten ich noch eine Vorlesung im Bereich der Erziehungswissenschaft. Für mich war auch das eine wichtige Erfahrung, denn sonst hat man kaum die Möglichkeit an einer Vorlesung teilzunehmen. Es war schon mal ein erster Einblick in meine – vielleicht – baldige Zukunft. Und daran könnte ich mich wirklich gewöhnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

fünf + fünf =