Rundgang der Düsseldorfer Kunstakademie

„Ein Blick in die Seele“

von Celina – Der Kunst Projektkurs der Q2 und einige Schülerinnen der Q1 besuchten gemeinsam mit Frau Berding und Frau Lüdorff die diesjährige Kunstausstellung in der Kunstakademie in Düsseldorf.

„Kunst ist das Mikroskop, das der Künstler auf die Geheimnisse seiner Seele einstellt, um diese, allen Menschen gemeinsamen Geheimnisse zu zeigen.“ – Leo Tolstoi

Die Kunst drückt das aus, was dem Menschen auf der Seele liegt. Ihre Gefühle und Gedanken, ihre Ängste und ihre Wut – all das und noch vieles mehr kann durch die Kunst ausgedrückt werden. Die Künstler geben durch ihre Kunst ihr Innerstes Preis, sie teilen es der Welt mit und sorgen dafür, dass ihre Gefühle die Menschen erreicht.

In der Kunstakademie in Düsseldorf konnte der Projektkurs der Q2 von Frau Berding gemeinsam mit Schülerinnen aus dem Kunstkurs der Q1 von Frau Lüdorff genau das am eigenen Leib spüren.

Die Abschlussarbeiten der Studierenden wurden dort auf mehreren Etagen in verschiedenen Klassenräumen präsentiert und sorgten bei den Schülern für viel Bewunderung.

Frau Lüdorff studierte selbst in der Kunstakademie in Düsseldorf und führte die Schülerinnen und Schüler mit allgemeinen Informationen über die Bewerbung und über das Studium in der Akademie ein. „Von rund 1000 Bewerbern werden meist nur um die 80-100 Interessierten angenommen“ betont Frau Lüdorff. Darunter auch sie vor ein paar Jahren. Während ihres Studiums lernte sie Bianca Baierl kennen, die den Schülerinnen und Schülern nach der kurzen Einführung von Frau Lüdorff, ihr Kunstwerk, welches sie in den letzten paar Monaten erstellte, präsentierte.

Dabei verdeutlichte sie, dass in jedem Bild etwas ganz persönliches steckt und alle ihrer Bilder eine ganz individuelle Geschichte aufweisen.

Nachdem Bianca Baierl den Schülerinnen und Schülern einen Eindruck in ihre Arbeit ermöglichte, stellte sich Eliza Wiszniewska vor. Sie selbst studierte auch an der Kunstakademie in Düsseldorf und ist seit gut einem Jahr nun freie Künstlerin. Dass der Beruf härter ist als man denkt, machte sie den Schülern deutlich. „Nachdem man fertig mit dem Studium ist, muss man viele Ausstellungen planen und immer am Ball bleiben, damit man sich auch einen Namen macht.“

Die Kunst ist bei vielen nicht nur ein Hobby, dass sie betreiben. Es ist mittlerweile ein fester Bestandteil ihres Lebens. „Manchmal liege ich abends im Bett und überlege mir, wie ich es noch besser machen könnte, was ich noch ändern kann. Und dann sitze ich mitten in der Nacht an meinem Bild um die Ideen umzusetzen“, betont Eliza Wiszniewska. Doch das Geld was sie damit verdient reicht allein nicht aus. Neben ihrer Kunst ist sie dennoch anderweitig berufstätig, um genug Geld für ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler gespannt den Vorträgen lauschten, durften sie sich danach nun selbst zwei Stunden lang einen Eindruck von den vielfältigen Arbeiten der Studierenden machen. Nach den zwei Stunden waren sie vor lauten Eindrücken nur so überrumpelt, aber dennoch begeistert von der Individualität und Tiefgründigkeit der einzelnen Werke. Für alle war es ein wissenswerter und interessanter Ausflug, den die Schülerinnen und Schüler gerne wiederholen würden.

Hier seht ihr ein paar Einblicke von den Arbeiten der Künstler: