Ski-Tagebuch: Wetterchaos, Aprés-Ski und beeindruckende Fortschritte

St. Jakob-Fahrt begeistert Stufe EF

Von Meryem Susam und Gwana Hasso

Tag 1 (08.02) Nach knappen zwölf Stunden Fahrt, Freude und Aufregung kamen wir endlich an unserem Ziel an. Das Gebiet, welches mit herrlichem Schnee geschmückt war und die Sonne unsere bereits gute Laune noch mehr verbessert hat. St. Jakob. Nach der guten Ankunft frühstückten wir erstmal und hatten einen Moment, um uns zu erholen. Die Schülerinnen und Schüler machten sich danach auf dem Weg zu der Skiverleihung, wo sie ihre Skiausrüstung für die nächsten Tage vorbereiteten. Dabei konnten sie die Spannung, endlich ihre Zimmer zu sichten, nicht unterdrücken. Als sie wieder an dem Haus Moos ankamen, konnten sie endlich auf ihre Zimmer gehen. Ab diesem Punkt hatten die Schülerinnen und Schüler freie Zeit, um die Gegend zu besichtigen, einzukaufen und Fotos für ihren Instagramaccount zu machen.

Tag 2 (09.02.): Nach dem Frühstück machten sich zwei verschiedene Gruppen auf den Weg zum Skigebiet, wo sie ihre bereits ausgeliehenen Skiausrüstungen endlich einsetzen konnten. Am Anfang war von Aufregung bei den Gymnasiasten nichts zu sehen. Die eigentlich wichtige und notwendige Einführung weckte bei den Skifahrern wenig Gespanntheit, denn sie wollten direkt auf die Piste. Gemeinsam mit ihren Gruppenleitern zogen die einzelnen Skigruppen dann los, um die ersten Abfahrten zu wagen. Danach gab es das Mittagessen im Brunnalmstürbel, worauf sich die teilweise hungrigen Skifahrer besonders freuten. Nach der circa einstündigen Verschnaufpause machten sich die Gruppen wieder auf den Weg zu ihren Skipisten, wo sie sich mit Unterstützung der Skileiter individuell weiterentwickeln konnten. Nach gemeinsamen fünf Stunden auf den Bergen Österreichs, aßen wir alle gemeinsam Abendessen im Haus Moos und verbrachten die restliche Zeit im Spieleraum, in den Zimmern oder draußen. Dabei trugen die Spiele dazu bei, die Gemeinschaft und den Willen zu gewinnen zu stärken.

Tag 3 ( 10.02 ): Am nächsten Tag machte sich der Muskelkater und die Kälte durch eine leichte Erkältung bei einigen bemerkbar, jedoch hinderte dies die meisten nicht daran, weiterzumachen und an ihren Skifähigkeiten zu arbeiten. Doch am heutigen Tag gab es eine kleine Änderung. Durch den Sturm fuhren die Lifte nicht nach oben, weshalb die Schülerinnen und Schüler mehr oder weniger gezwungen waren, auf dem unteren Berg zu fahren.

Tag 4 ( 11.02. ) Am nächsten Tag wütete der Sturm weiter, weshalb der ganze Schnee durch den Wind aufgewirbelt wurde. Während die Skifahrer sich auf den Weg zur Piste machten, nutzten die Fußgänger (Nicht Skifahrer) die Zeit, um die katholische Kirche in St. Jakob zu besichtigen und kurz in den Supermarkt zu gehen. Außerdem besuchten sie das Touristencenter und die Post. Dort erkundeten sie ein bisschen die Gegend und lernten Neues und Unbekanntes über den Ort, in dem sie waren. Rechtzeitig zur Mittagspause fuhren sie mit der Gondel hoch und unterhielten sich mit den Skifahren, die ihnen von ihren Erfolgen, ihrer Müdigkeit und ihren kleinen Verletzungen erzählten. Gegen 15 Uhr fuhren sie alle zurück ins Haus, machten sich nach einer kurzen Erholung frisch und ließen den Abend ausklingen.

Tag 5 ( 12.02.)

Der Mittwochmorgen begann mit einer kurzen Geburtstagsfeier einer Schülerin unserer Stufe. Die Lehrer und ihre Freunde stürmten in das Zimmer des Mädchens und überraschten sie mit einem Geburtstagskuchen und Geburtstagswünschen. Anschließend verließen alle wieder das Haus, um Ski zu fahren und freuten sich auf die anstehende Après-Ski-Feier und auf die Fackelwanderung.

Die durch das Skifahren entstandene Erschöpfung verschwand durch das Erklingen der Musik. Sowohl die Schüler als auch die Lehrer tanzten zu den Après-Ski Hits und das Gymnasium Hohenlimburg wurde mehrmals herzlich gegrüßt. Nach der einstündigen Feier gingen die Schüler samt den Lehrern zurück in die Hütte, aßen zu Abend und machten sich langsam fertig für die anstehende Wanderung im Dunkeln, welche um acht Uhr losging. Dort bekamen die Hohenlimburger und Kölner Schüler, die ebenfalls im Haus Moos untergebracht waren, Fackeln von ihren Lehrern. Auf dem Weg wurden die Fackeln angezündet. Dann brannten diese, leuchteten uns den Weg und gaben uns Wärme. Nach diesem langen Tag legten sich die Schüler früher als sonst ins Bett und tankten neue Energie.

Tag 6 ( 13.02. )

Nach dem gestrigen Programm wachten, fast alle, ausgeschlafen und fit auf. Vor dem Mittagsessen fuhren verschiedene Gruppen auf der roten Piste und wagten sogar die Talabfahrt. Nach dem Mittagsessen, welches die teilweise erschöpften Schüler wieder stärkte, fuhren einige Gruppen auf den höchsten Punkt des Skigebiets, welcher sich auf 2525 m befand und genossen einen prima Ausblick. Sie machten dort viele Fotos und eine Pause. Von dort fuhren sie mit ihren Skiern wieder hinunter.

Zurück in der Hütte ruhten sich alle bis zum Abendessen aus oder machten sich frisch.

Am Abend gingen einige Schüler durch die vielen Zimmer und machten mit ihren Après-Ski Hits, die durch mehrere Musikboxen erklangen, im Haus Stimmung.

Die andere Hälfte schaute auf den Fernsehern der Zimmer die neueste Folge von GNTM.

Tag 7 ( 14.02. )

Da schon am Vortag viele Schüler durch Erkältungen oder Verletzungen nicht mitfahren durften, blieben viele bis zum Mittagsessen auf der Hütte. Währenddessen fuhren einige der sportlichen Anfänger nun endlich die schwarze Piste.

Laut den Schülern war diese sehr steil, aber auf jeden Fall machbar mit der richtigen Einstellung. Bedauerlicherweise fühlte sich die aufregende Fahrt viel zu kurz an.

Zusammen fuhren die Nicht-Skifahrer mit Frau Kreutz hoch, um mit ihren Skifahrenden Freunden gemeinsam das Mittagsessen zu genießen.

Nach dem Essen gaben die Nicht-Skifahrer, also die, die während der Stufenfahrt erkrankten, schon ihre Skisachen zurück zum Skiverleih und gaben ihre Skipässe ab.

Nachdem die Skifahrer die letzten Momente auf der Piste ausgekostet hatten, gaben auch sie ihre Skisachen und Skipässe bei ihren Lehrern ab und fuhren mit dem Bus zum letzten Mal vom Skigebiet aus in die Hütte.

Fast alle gingen in den örtlichen Supermarkt, zum Spar, und holten sich für die anstehende Rückfahrt einige Snacks.

Letzter Abend. Letzte Stufenversammlung und letzte Chance, gegen die Lehrer Kicker oder Tischtennis zu spielen. Auf der Stufenversammlung bedankten sich die Lehrer bei den Schülern für eine sehr abwechslungsreiche und schöne Skiwoche. Auch die Nicht-Skifahrer bereiteten etwas vor. Aus Bildern, Videos und gemeinsamen Erinnerungen, die entstanden sind, schnitten sie einen sehr emotionalen und lustigen Film. Dieser kam bei den Schülern und Lehrern sehr gut an und zauberte bei vielen ein Lächeln auf die müden Gesichter.