Corona-Tagebuch

Klasse 9 b gibt Einblick: Von „täglich grüßt das Murmeltier“ bis Hamsterkauf

Von Lucy Jin

Seit einer Woche läuft mein Alltag immer gleich ab: gegen 9 Uhr aufstehen, frühstücken und dann sechs, sieben Stunden lang mit dem Laptop, dem Fernseher oder dem Handy verbringen. In dieser Zeit mache ich dann noch die Aufgaben, gucke YouTube, zeichne, lerne ein bisschen Vokabeln oder chatte mit Freunden. Es wird einem manchmal schon langweilig, wenn man sechs, sieben Stunden lang vor dem Pc hockt, aber für mich ist es noch auszuhalten, denn in den Ferien oder an den Wochenenden läuft mein Alltag fast genauso ab. Außerdem, da ich gegenüber von einer Eisdiele wohne, sieht man auch wie sich die Meinungen der Menschen in dieser Woche geändert haben, denn letzten Samstag waren noch viele zur Eisdiele gegangen, aber im Laufe der Woche wurde es immer weniger und die Eisdiele wurde vor ein paar Tagen auch geschlossen.

Von Efekan Aydogan

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Nach meinem achtstündigen Schlaf stehe ich auf und besuche das Badezimmer. Danach checke ich ab, ob ich weitere Schulaufgaben bekommen habe, danach setze ich mich sofort dran und erledige sie, um keine Zeit zu verschwenden.

Dabei vergehen schon die ein oder anderen Stunden. Danach frühstücke ich sofort und telefoniere meistens in einer Gruppe, um die Zeit zu überbrücken.

Daraufhin folgt mein Mittagessen. Ab diesen Zeitpunkt merke ich, wie langweilig es auch sein kann, nicht aus seinem Haus rausgehen zu dürfen.

Nach meinem deliziösen Mittagessen setze ich mich an meine Konsole und spiele meist mit sehr vielen Leuten,m nicht aus Langeweile mehr zu essen.

Nachdem ich Stunden mit Spielen verbracht habe, liege ich im Bett, gucke noch

ein paar Videos und gehe schlafen … Am nächsten Tag fängt es wieder von

vorne an.

Von Cem Gülüm

Ich stehe täglich um 10:30 Uhr auf, wasche mich und mache mich fertig für den Tag. Daraufhin frühstücke ich und schaue Netflix. Um 12 Uhr fange ich an, die mir aufgegebenen Aufgaben zu bearbeiten und zu beenden. Nachdem ich die Aufgaben erledigt habe, esse ich Mittag und spiele im Garten, zum Beispiel Tischtennis mit meinen Geschwistern. Ich finde es schön, dass man so viel Freizeit hat. Das einzige, was mich stört ist, dass ich draußen nicht mit meinen Freunden frei rumlaufen darf. Abends esse ich mit meiner Familie zusammen und spiele den restlichen Abend an der PlayStation mit meinen Freunden.

 

Von Viktoria Wiedemann

Aufstehen, frühstücken und dann die Aufgaben machen. Seit einer Woche läuft Tag für Tag genauso ab. Regelmäßig kommen per Schulcloud Aufgaben von den Lehrern, sodass man immer was zu tun hat. Wichtig ist also, sich die Aufgaben so einzuteilen, dass man die in den noch anstehenden zwei Wochen schafft. Da wir jetzt drei Wochen keine Schule haben, wurden einige Arbeiten und Tests verschoben, für die wir jetzt auch noch lernen müssen. Also nicht nur Aufgaben von den Lehrern, die wir machen müssen, sondern auch lernen für die Arbeiten und Tests. Die Aufgaben Zuhause zu machen bedeutet auch, dass man sich nicht ablenken darf, sondern die Aufgaben so schnell wie möglich fertig machen sollte, um noch genug Zeit für andere Dinge zu haben.

Viele Geburtstage wurden abgesagt und Ostern werden wir wahrscheinlich nicht wie jedes Jahr mit der Familie verbringen können. Da Besuche bei den Großeltern oder Verabredungen mit Freunden momentan nicht möglich sind, ist die einzige Möglichkeit raus zukommen mit der Familie spazieren zu gehen. Das Einzige,was wir momentan machen können ist Zuhause sein und warten, warten bis alles vorbei ist und wir wieder die Familie besuchen und etwas mit Freunden unternehmen können. Damit sich das Virus nicht so schnell ausbreitet ist es sehr wichtig, dass alle Zuhause bleiben und sich an die Regeln halten.

Von Luca Richter

Mein Tagesablauf sieht zurzeit wie folgt aus:

Ich stehe immer erst so ca. um 12 -12.30 Uhr auf. Dann frühstücke ich, wasche mich und ziehe mich an. Danach gucke ich in der Schulcloud nach, was wir für Aufgaben bekommen haben und fange diese an zu bearbeiten. Da ich dazu nicht so viel Motivation finde, dauern diese auch schon mal etwas länger.

Nachmittags gucke ich YouTube und gehe manchmal joggen. Gegen Abend gehe ich mit meinen Eltern eine kleine Runde spazieren. Dann essen wir gemeinsam zu Abend und gucken Fernsehen oder spielen etwas. Später gehe ich aber in mein Zimmer und spiele mit meinen Freunden Warzone oder Rainbow six, bis spät in die Nacht.

Ich finde es sehr schade, dass ich momentan nichts mit meinen Freunden machen kann und man generell nicht viel raus darf.

Mir ist aufgefallen, dass es in den Supermärkten kaum noch Nudeln oder Mehl gibt. Dies ist sehr komisch, da die Regale fast alle leer sind.

Von Tom Niklas Guntrum

Mit einem Schlag veränderte sich alles. Vom 16.3.2020 an eröffnete sich eine Möglichkeit für alle Langschläfer und Schüler, welche es hassen morgens aufzustehen und in die Schule zu gehen. Durch den Corona-Virus hieß es endlich: “Ausschlafen“. Natürlich sollte man das Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen, da Menschen sterben und jeder getroffen werden könnte. Im Gegensatz dazu sollte man es auch nicht zu ernst nehmen und gleich 100 Rollen Klopapier und einen Haufen Nudeln oder Backpulver kaufen und sich einbunkern. Da man sich wahrscheinlich fragt wie lange der Virus noch da sein wird, sollte man ja auf Vorrat kaufen. Aber Spaß beiseite. Europa hat die Pest überstanden und so einen Virus sollten wir doch auch locker hinkriegen. Vor allem durch die medizinischen Hilfsmittel. Ruhe und Vernunft sind auch die Schlüssel zum Erfolg.

Was mich angeht; die Woche war sehr ruhig. Bis jetzt verlief sie wie ein ganz normaler Wochenendtag. An jedem Tag stehe ich um circa 10 Uhr auf und esse etwas. Danach gucke ich, welche Aufgaben zu erledigen sind und teile sie mir für die Woche ein. Später erledige ich ein paar und schlafe eventuell noch ein bisschen.

Ansonsten lese ich etwas oder ich gucke Serien und Filme und spiele Computer-Spiele. Dadurch hat sich mein Leben seit den Zeiten des Virus nicht sonderlich verändert.

Ich sehe es eigentlich ziemlich locker. Wenn man sein Haus für die nötigsten Dinge nur verlässt und den Kontakt zu anderen Menschen zum größten Teil unterbindet, sollte man relativ sicher sein und sich keine Sorgen machen müssen.

Einen Vorteil hat es auf jeden Fall. Seit langer Zeit regeneriert sich die Erde wieder und kann sich von der ganzen Verschmutzung erholen.