Projekt „Gedenksteine“ endlich abgeschlossen

Weitere Projekte in den Startlöchern

Von Laura Bergmann

Quelle: WP-Hohenlimburg

Die bereits im Januar fertig gestellten 30×30 cm großen Gehwegplatten mit dem Titel „Gedenksteine“ von dem Q2-Kunstkurs von Frau Lumberg, wurden nun endlich nach langer Wartezeit, bedingt durch die Coronapandemie, am Klopfplatz an der Donnerkuhle in Hohenlimburg am Mittwoch, den 17. Juni 2020 installiert.
Dort soll in einem Bereich von ca. einem Kilometer in den nächsten Jahren ein Skulpturenweg entstehen, auf dem weitere Geokunst installiert und ausgestellt wird, wobei die Gehwegplatten der Q2 den Start setzen.
Das Gymnasium Hohenlimburg kam zu diesem Projekt, da es bereits eine Sammlung an Fossilien besitzt und somit schon immer einen Fokus auf die Geologie besaß. Frau Auerbach ist der Meinung, dass diese Ausstellung, die gerade draußen und „nicht hinter verschlossenen Schultüren“ zu finden ist, zu einem Familienerlebnis oder zu einem Erlebnis für Freunde werden kann. Dies scheint gerade in der heutigen Gesellschaft sehr sinnvoll.
Durch das Projekt wird die Geologie mit der Kunst verbunden und es wird ein Fokus auf unsere Natur und Umwelt gelegt.
Laut Frau Lumberg haben die Q2 Schüler die ersten Schritte des größeren Projekts, dem Skulpturenweg, eingeleitet. In ihren Werken haben sie die Themen Geologie und unsere Umwelt auf unterschiedliche Weisen künstlerisch verarbeitet. Die Bearbeitung der Steinplatte war eine für den Schulunterricht sehr ungewöhnliche Arbeit. Nach kleineren anfänglichen Schwierigkeiten, auch mit der eigenen Themenfindung, sind beeindruckende Werke entstanden.

Die Platten sollen nicht nur auf unsere Umwelt aufmerksam machen, sondern gleichzeitig durch die vielschichtige malerische und plastische Gestaltung faszinieren.
Es sind bereits weitere Kunstwerke für den wachsenden Skulpturenweg geplant, in denen auch Hagener Künstler mitwirken sollen. Eines dieser Folgeprojekte soll auch Inklusionskinder und Menschen mit Behinderung mit einbeziehen. Gemeinsam mit dem Künstler Zsolt S. Deák und Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums soll dann mit allen Teilnehmern ein großes Kunstwerk für den Weg an der Donnerkuhle entstehen. Ein weiteres Projekt wird durch das Landeprogramm „Kultur und Schule“ gefördert. Hier arbeitet unser Gymnasium zusammen mit dem Künstler Andreas Edgar Busch. Es darf also voller Spannung auf die Anschlussprojekte mit spannenden Kunstwerken gewartet werden, die zeitnah ins Auge gefasst werden.
Der anwesende Westfalenpostredakteur Marcel Krombusch ist begeistert von dem Projekt und ist der Meinung: „Das ist ein Projekt der Zukunft!“ Denn die 20 Geotope in Hagen sollen mit weiteren Projekten und Attraktionen über einen Radweg, der Ozeanroute, verbunden werden und Hagen attraktiver und für Touristen als Ausflugsziel interessant machen. Der entstehende Skulpturenweg soll mit der Geokunst ein Teilstück dieser Route werden.

Dabei wird dieses große Projekt auch vom Geopark Ruhrgebiet unterstützt, der unter anderem die bereits aufgestellten Informationsschilder zu geologischen Besonderheiten in unserer Region entworfen und finanziert hat.
Doch für die spannenden und großen Folgeprojekte wird Unterstützung in Form von Spenden benötigt.