Interview: Brötchenwagen sichert Verpflegung von Schülerinnen und Schülern

Von Gwana Hasso

Seit Beginn des Schuljahres müssen wir leider auf unsere Cafeteria verzichten. Dies ist nicht nur wegen des Coronavirus, sondern hat auch einen anderen Grund. Doch ohne Verpflegungsmöglichkeiten bleibt unsere Schule deshalb nicht. Denn seit einigen Wochen sehen wir nun den weißen Wagen auf unserem Schulhof, welcher den SchülerInnen und Schülern
und auch den Lehrern die Möglichkeit bietet, sich in der zweiten Pause etwas zu holen. Und in einem Gespräch mit Herrn Dickel erfahren wir mehr über die Organisation dieses Wagens, den Grund, weshalb er nur in der zweiten Pause da ist, und wie es mit der Cafeteria aussieht.


Hallo Herr Dickel! Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen, unsere Fragen zu beantworten bzw. uns mehr über den „Brötchenwaagen“ zu erzählen! Erzählen Sie uns erst mal bitte ein wenig darüber, wie dieser Wagen organisiert wurde.
Ja sehr gerne. Gerade am Anfang des Schuljahres waren die Temperaturen ja sehr hoch. Und da die Vorallem die Erprobungsstufe, aber auch die Mittelstufe in den Pausen nicht mal eben das Schulgelände verlassen kann, um sich etwas zu holen, kam das Kollegium auf die Idee, einen Brötchen-Express zu mieten. Und da haben wir den Wagen gefunden und der
Mann und die Frau, die verkaufen, sagten uns, dass sie nur in der zweiten Pause Zeit hätten, da sie eben auch zu anderen Schulen fahren. Und daher haben wir den Wagen auch nur in der zweiten Pause.

Hatten Sie ein bestimmtes Ziel vor Augen?
Also mir war eben wichtig, dass man genug zu Essen und Trinken hat. Gerade in der Hitze am Anfang war die Wasserflasche sehr schnell leer oder vielleicht hatte jemand am Morgen keine Zeit, sich ein Brot zu schmieren. Auch wenn man als Oberstufenschüler/in das Schulgelände verlassen kann, hat man vielleicht nicht immer die Lust dazu. Und da wir ja
den ganzen Schulltag die Masken tragen, ist es eben sehr wichtig, genug zu essen und zu trinken.

Und wie sieht es mit der Cafeteria aus?
Die Stadt Hagen hatte ja einen Vertrag mit den beiden Frauen, die in der Cafeteria verkauft haben. Dieser Vertrag ist abgelaufen und die beiden Damen wollten ihn auch nicht verlängern. Außerdem ist die Cafeteria ja auch ein geschlossener Raum, weshalb es den Schutzmaßnahmen nicht entsprechen würde, wenn so viele in der Cafeteria auf engem Raum sind. Es gab/gibt aber schon Bewerbungen um die Stelle in der Cafeteria. Und sobald
wir etwas Neues sicher wissen, teilen wir euch das natürlich direkt mit.

Alles klar, Herr Dickel! Wir danken Ihnen für Ihre Zeit und Ihre Antworten!
Sehr gerne.