Deutsch

Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache.“ Theodor Fontane (1819-1898)

„Der Deutschunterricht im Gymnasium hat die Aufgabe, die sprachlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, d.h. ihre Verstehens-, Ausdrucks- und Verständigungsfähigkeiten weiterzuentwickeln. Er baut auf den in der Grundschule erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf und bereitet auf den Übergang in die gymnasiale Oberstufe und in weitere Ausbildungszusammenhänge vor.“ (Kernlehrplan Deutsch NRW (2007), S. 11).

Inhaltsbereiche und Ziele

Sprechen und Zuhören:

„Das große Geheimnis des Erfolgs bei Gesprächen ist, wenig zu bewundern, viel zu hören; immer dem eigenen Verstand misstrauen und manchmal auch dem unserer Freunde; niemals vorgeben, besonders gewitzt zu sein, aber so gewitzt wie möglich erscheinen lassen; genau hinhören, was gesagt wurde, und auf das antworten, was gemeint wurde.“ Oscar Wilde (irischer Schriftsteller, 18541900)

  • Sprache sowohl mündlich wie schriftlich sach-, situations- und adressatengerechte differenziert gebrauchen
  • sprachliche und gestalterische Kompetenzen entwickeln
  • Kommunikationsfähigkeit(en) fördern
  • Argumentationsfähigkeit in Gesprächen und Diskussionen entwickeln und stärken
  • mediale Präsentationskompetenzen entwickeln
  • Aufmerksamkeit für verbale und nonverbale Äußerungen ausbilden

Reflexion über Sprache:

„Schreiben ist leicht. Man muß nur die falschen Wörter weglassen.“ Mark Twain (us-amerikanischer Schriftsteller, 18351910)

  • den eigenen und fremden Sprachgebrauch in seiner Gestalt und Funktion reflektieren
  • Sprachliche Formen und Strukturen in ihrer Funktion reflektieren
  • Sprachvarietäten und Sprachwandel kennen, funktional unterscheiden und anwenden und bewerten
  • Richtig schreiben
  • Funktionen und Formen von digitalen Medien kritisch bewerten

Schreiben:

„Das Ziel des Schreibens ist es, andere sehen zu machen.“ Joseph Conrad (brit.-poln. Schriftsteller, 1857-1924)

  • Sprache argumentativ, analytisch und interpretierend verwenden
  • Kreativität fördern
  • prozesshaft und produktionsorientiert schreiben
  • Informationsquellen gezielt, angemessen und korrekt nutzen
  • digitale Textverarbeitungsprogramme und ihre Möglichkeiten nutzen

Lesen und Umgang mit Texten und Medien:

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste“  Heinrich Heine (deutscher Schriftsteller, 17971856)

  • mit Texten unterschiedlicher Formen, Medien und Literatur umgehen
  • differenzierte Lesefähigkeiten entwickeln
  • Lesen fördern

Außerunterrichtliche Aktivitäten

  • Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels
  • schuleigene oder außerschulische Schreibwettbewerbe
  • Kooperation HohenlimBuch
  • Kooperation mit der Stadtbücherei Hagen / Bücherei Hohenlimburg

Arbeitsgemeinschaften

Besonderes

  • Curricular verankerte Förderung von Lesen und Leselust in den Klassen 5&6, z.B. durch eine von Schülern gestaltete Vortragsreihe zum eigenen Lieblingsbuch
  • Vorlesewettbewerb in allen Klassen der Jahrgangsstufe 6 zur Ermittlung des Schulsiegers im Vorlesewettbewerb des Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Prämierung und Vorlesen vor der Jahrgangsstufe an einem Lesenachmittag
  • Besuch der ortsansässigen Stadtbücherei und Buchhandlung (Jgst. 5 u. 6)
  • Bibliotheksbesuche und Einführung in die Benutzung und Recherche von Literatur (Jgst. 8)
  • Vorbereitung auf die Facharbeit in der Q1 mit einem wissenschaftspropädeutischen Methodentag
  • Möglichkeit der Wahl eines Literaturkurse in der Jahrgangsstufe Q1/Q2, eigene Theateraufführungen
  • Bewerbungstraining und Einführung in die Gestaltung von Bewerbungsunterlagen
  • Kooperation mit den Schlossspielen Hohenlimburg

Lehrwerke

  • Sekundarstufe I: Deutschbuch (Cornelsen Verlag)
  • Sekundarstufe II: Texte, Themen und Strukturen (Cornelsen Verlag)

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