Enzymatisches Praktikum in der EF (Frau Brensel)

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler der EF im zweiten Halbjahr bereits theoretisch mit dem Thema Enzymatik beschäftigt hatten, stand am Ende des Schulhalbjahres endlich das enzymatische Praktikum an. Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zeigen, was sie bereits theoretisch erlebt hatten und zudem ihre Fähigkeiten und Kenntnisse im Experimentieren vertiefen.

Die Reihe begann mit der eingenständigen Einteilung in Gruppen, der Einarbeitung in das Experiment und der Verteilung der Rollen „Zeitwächter“, „Protokollant“, „Referent“ und „Fehlerdetektiv“ unter den Gruppenmitgliedern. Nachfolgend wurde der Aufbau des Experiments ohne den Gefahrstoff geübt. So bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit den Umgang mit den Materialien zunächst ohne Verwendung des Gefahrstoffs zu üben, eventuelle Fehler im Umgang mit den Materialien zu erkennen und bei der nachfolgenden Nutzung des Gefahrstoffs zu vermeiden. Außerdem wurden in dieser Stunde wissenschaftliche (begründete) Hypothesen zur Temperaturabhängigkeit der Aktivität des Enzyms Katalase entwickelt und visualisiert. Nach der strukturierten und konzentrierten Durchführung der Experimente (welche in diesem Schuljahr besonders gut war!) und der anschließenden Auswertung der Ergebnisse, wurde Rückbezug auf die Hypothesen genommen, indem die Schülerinnen und Schüler ihre Hypothesen (teilweise) verifizierten und/oder falsifizierten.

Alles in allem war das enzymatische Praktikum für Lehrer und SchülerInnen eine schöne, willkommene Abwechslung zu den zuvor unterrichteten, theoretischen Inhalten der EF.

Dies zeigt auch das überwiegend positive Feedback der Schülerinnen und Schüler, die das enzymatische Praktikum:

„Ich würde mir öfter solche Experimente wünschen, da es das Thema nochmal verdeutlicht und man es sich besser merken kann.“

„Man hat durch das Experiment mehr Interesse am Thema gewonnen.“

„Es hat Spaß gemacht.“

„Es war interessant mal mit einem Gefahrstoff zu arbeiten und über die Arbeit mit einem solchen Gefahrstoff aufgeklärt zu werden.“

„Die Kommunikation innerhalb der Gruppe war gut.“

Kritikpunkte bezogen sich vor allem auf die „verharmlosenden Vorexperimente“ mit Wasser, die vielen Schwierigkeiten beim Temperieren der Wasserbäder und die aufgrund des Zeitmangels zu kurze Deutung der Ergebnisse.