MINT

Die so genannten MINT – Fächer fassen die naturwissenschaftlichen Fächer zusammen, dazu zählen die folgenden:

Biologie

Wir sind eine starke Schule und wollen unsere Schüler auch im Fach Biologie stark machen. Unser Anliegen ist es den Schülern ein breites biologisches Grundwissen zu vermitteln, sodass sie zu kritischen, urteilsfähigen Menschen heranwachsen, die am aktuellen Diskurs teilnehmen und die Gesellschaft mitgestalten können.

Anknüpfend an Fragen aus dem Alltag der Schüler wie z.B.

  • Warum werden Salatblätter mit Dressing schlaff?
  • Was heißt gentechnisch verändertes Lebensmittel?
  • Was bedeutet Pränataldiagnostik?

bereiten die Lehrer eine Lernumgebung vor, die ein selbständiges Erarbeiten, Experimentieren und Auswerten in unterschiedlichsten Lernformen ermöglicht.

 

v.l.: Berding, Brensel, Krüsemann, Queitsch, Sahling, Kreutz, Simec, Kannengießer

Eine Zuordnung der Themen auf die Jahrgänge ist in unseren schulinternen Lehrplänen zu finden:

Schulinternes Curriculum Biologie Sek I Hier einsehen

Schulinternes Curriculum Biologie Sek II Hier einsehen

 

Auch außerschulische Lernorte bieten ebenfalls eine tolle Möglichkeit das Wissen zu vertiefen und anzuwenden. 

Exkursionsmöglichkeiten in der Unter-, Mittel- und  Oberstufe

  • Bauernhofbesuch (5/6)
  • Zoobesuch (5/6)
  • Aquazoo/Aquarium (7)
  • Umgebungserkundungen wie Emsenbach, Wald (7)
  • Molekularbiologisches Praktikum im MOLAB Schwerte (QI.1)
  • Bakteriengenetisches Praktikum, Bayer-Schering Bergkamen Ökologie (QI.1)
  • Bestimmung der Gewässergüte von Fließgewässern in Hagen-Hohenlimburg (Emsenbach) (QI.2)
  • Exkursion Plankton LIB Möhnesee (QI.2)
  • Exkursion Ökologische Station Sorpesee (QI.2)
  • Exkursion zum Wald oberhalb des Henkenbergstadions (QI.2)

 

Beispiele aus dem Biologieunterricht:

Ernährung in der Jahrgangsstufe 5 (Frau Brensel)

Enzymatisches Praktikum in der Jahrgangsstufe EF (Frau Brensel)

 

Chemie

v.l.: Sahling, Prepens, Kolodziej, Kurz

Schulinternes Curriculum Chemie Sek I Hier einsehen

Schulinternes Curriculum Chemie Sek II Hier einsehen

Mathematik

Die Mathematik ist eine der ältesten Wissenschaften. Sie entstand aus der Untersuchung von geometrischen Figuren sowie aus dem Umgang und Rechnen mit Zahlen. Elementare Bausteine der Mathematik sind logisches Denken und (abstrakte) Strukturen.

Für einige klingt das ganz schön kompliziert und man hört in der Schule oft den Satz „Mathe kann ich nicht!“. Dem wollen wir entgegen wirken – denn der Mathematik wird man im Leben nicht ausweichen können. Überall finden wir in der alltäglichen Welt Mathematik. Hier ist es das Sonderangebot beim „Shoppen“, dort sind es die Gegenstände, die aus geometrischen Grundformen bestehen. Schaut man sich die Natur genauer an, so findet man überall die Strukturen der Mathematik. Zum Beispiel bauen Bienen sechseckige Waben – eine optimale Flächennutzung. Darüber hinaus werden unsere Kinder in Zukunft immer mehr mit den Herausforderungen unserer technischen Umwelt konfrontiert. Sie müssen wissenschaftliche Fragestellungen oder Probleme des Alltags lösen – häufig mit Mathematik.

Wir möchten, dass unsere Schülerinnen und Schülern durch kompetenz- und schülerorientierten Unterricht Freude an der Mathematik haben und eigene Lösungsstrategien entwickeln.

Wir unterrichten viele Themen, die eine praktische Anwendung im Alltag haben. Außerdem erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die „höhere“ Mathematik mit ihren abstrakten Denkweisen und Strukturen. Besonders in der Oberstufe werden Inhalte behandelt, die für das erfolgreiche Absolvieren diverser Studiengänge mit mathematischen Anteilen notwendig sind.

Lehrbücher und weitere Materialien

Sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II wird das Lehrbuch „Lambacher Schweizer“ aus dem Klett Verlag zu Grunde gelegt. In der Erprobungs- und Mittelstufe arbeiten wir zusätzlich noch mit dem zugehörigen Arbeitsheft.

Ab der Jahrgangsstufe 7 setzen wir einen Taschenrechner (zurzeit Casio fw-82 plus) als Hilfsmittel ein. Um den in den Jahrgangsstufen 1-6 erworbenen sicheren Umgang mit Rechenoperationen und Zahlen weiter zu fördern und zu vertiefen, gibt es in jeder Klassenarbeit bzw. Klausur einen hilfsmittelfreien Teil. In diesem Teil müssen alle Aufgaben ohne Taschenrechner gelöst werden. Dies soll nicht nur die grundlegenden Rechenkompetenzen festigen, sondern ist auch bereits eine Vorbereitung auf die Abiturprüfung, da auch in dieser Aufgaben ohne Taschenrechner gelöst werden müssen.

Ab der Einführungsphase wird der grafikfähige Taschenrechner „Casio- fx CG50“ verwendet, um den Schülerinnen und Schülern unter anderem den Darstellungswechsel zwischen Graphen, Tabellen und Funktionen zu erleichtern. Hiermit können aber auch komplexere Berechnungen im Bereich der Analysis oder Wahrscheinlichkeitsrechnung einfach und zeitsparend durchgeführt werden. Im Mathematikunterricht erlernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit diesem Taschenrechner, um ihn auch in anderen Fächern gezielt einsetzen zu können.

Die Taschenrechner werden immer zum Ende eines Schuljahres in einer Sammelbestellung bestellt, sodass sie im neuen Schuljahr sofort zur Verfügung stehen.

Für alle Jahrgangsstufen stehen Mathekoffer der MUED (http://mathekoffer.mued.de/) zur Verfügung, die durch durchdachte

Materialien vielfältige Zugänge zum Fach Mathematik ermöglichen. Darüber hinaus haben wir 2018 Mathedominos für zahlreiche Themenbereiche angeschafft um spielerisch erarbeitete Inhalte zu üben und zu vertiefen.

In unseren Computerräumen wird der Umgang mit Excel sowie mit Geometriesoftware, z.B. Geogebra oder Vektoris geübt.

Curriculum

Die vorliegenden schulinternen Curricula orientieren sich am Kernlehrplan für das Gymnasium – Sekundarstufe I und II (G8) in NRW. In der Qualifikationsphase werden zusätzlich die jeweiligen inhaltlichen Vorgaben für das Zentralabitur zugrunde gelegt:

Abiturvorgaben:

Schulinternes Curriculum Mathematik Sek I Hier einsehen

Schulinternes Curriculum Mathematik Sek II Hier einsehen

Facharbeiten

Im Bereich der Mathematik werden in jedem Jahr einige Facharbeiten geschrieben, beispielsweise zum Goldenen Schnitt.

Hier befindet sich ein Beispiel (https://gymnasium-hohenlimburg.de/unterricht/oberstufe/facharbeit/) einer sehr guten Facharbeit aus dem Jahr 2016.

Wettbewerbe

Wir nehmen mit einigen Schülerinnen und Schülern an der Matheolympiade (https://www.mathe-nrw.de/) teil und können dort Erfolge verbuchen. Weiterhin lösen die Klassen 5 und 6 sowie einige ältere Schülerinnen und Schüler die Knobelaufgaben des digitalen Adventskalenders „Mathe im Advent“ (https://www.mathe-im-advent.de/). Außerdem lösen einige unserer Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung „Aufgaben des Monats“, die meist in der Erprobungsstufe gestellt werden.

Während die Matheolympiade zur Begabtenförderung zählt, sind die beiden zuletzt aufgeführten Wettbewerbe explizit an alle Schülerinnen und Schüler gerichtet. Gerade Kinder, die nicht viele Erfolge im Mathematikunterricht verbuchen können, bekommen so einen ganz anderen, amüsanten Zugang zur Mathematik. Das kann sie positiv für das alltägliche Unterrichtsgeschehen motivieren und ihr Interesse an der Mathematik wecken.

Physik

Allgemein

Das Gymnasium Hohenlimburg versteht sich als starke Schule (Mitglied der BuG-Schulen NRW s. Schulprogramm). Daraus folgt, dass das Mädchen und Jungen in den naturwissenschaftlichen Fächern auch stark gefördert und gefordert werden sollen. Unsere Schule bietet seit dem Schuljahr 2013/2014 als eine der ersten Schulen in Hagen die Möglichkeit der Inklusion. Dies wird auch in den naturwissenschaftlichen Fächern berücksichtigt. Das Gymnasium sieht seinen Schwerpunkt durchaus in den naturwissenschaftlichen Fächern. Es bietet fast jedes Jahr einen Biologie- und Physikleistungskurs an und es gibt immer mehrere Grundkurse in Chemie, Physik und Biologie. Wir nehmen regelmäßig an naturwissenschaftlich ausgerichteten Wettbewerben teil, welches im Folgenden noch eingehender beleuchtet wird.

 

v.l.: Dickel, Sayn, Kurz, Schlese, Gibkes

Unterricht und Ausstattung

Mit zurzeit ca. 800 Schülerinnen und Schülern ist das Gymnasium Hohenlimburg drei- bis vierzügig in allen Stufen vertreten. An der Schule unterrichten fünf Lehrpersonen das Fach Physik. Es gibt insgesamt sechs naturwissenschaftliche Fachräume, darunter zwei Physikräume. Jeder Fachbereich wird durch eine eigene Materialsammlung unterstützt. Die Materialsammlung der Physik ist dabei die Größte und versteht sich als sehr gut ausgestattet für alle Teilbereiche der Physik. Jeder zweite Fachraum ist mit einem Beamer ausgestattet und es gibt die Möglichkeit, den Computer flexibel einzusetzen. Demonstrationsexperimente und Schülerübungsmaterialien sind die Grundlage des Experimentalunterrichts. Computersimulationen von Experimenten sind in den drei Computerräumen der Schule möglich.

Sekundarstufe I

Der Physikunterricht findet in der Regel in Doppelstunden im Fachraum statt und wird in den Jahrgängen 6, 8 und 9 meistens zweistündig unterrichtet. In allen Themenfeldern sollen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, Experimente durchzuführen, was mit der vorhandenen Ausstattung fast durchgehend möglich ist.

Sekundarstufe II

Der Physikunterricht in der Oberstufe findet dreistündig im Fachraum statt. In der Qualifikationsphase I und II werden die Schülerinnen und Schüler nach Neigung in Grund- und Leistungskursen unterrichtet. Dabei gibt es in fast jedem Jahrgang 2 Grundkurse und ein Leistungskurs. Im Grundkurs wird der Unterricht ehr phänomenologisch unterrichtet und wird dabei durch zahlreiche Demonstrationsexperimente unterstützt. Schülerübungsmaterial ist in geeigneten Bereichen der Physik auch vorhanden.

In der Einführungsphase wird von allen Fachlehrern großen Wert auf Freihandexperimente, Schülerexperimente und Filmanalyse gelegt. Dabei werden zum Beispiel Ausschnitte aus James-Bond-Filmen, Amaggedon, Speed und Comic-Filmen analysiert und mit kleineren oder größeren Experimenten untersucht. Auch sportliche Herausforderungen sind in der EF Teil des Physikunterrichts. Dabei wird der Unterricht zum Themenbereich Arbeit und Leistung auch schon mal in die Sporthalle oder nach draußen verlegt.

Im Leistungskurs der Qualifikationsphase werden natürlich alle Demonstrationsexperimente des Grundkurses analysiert und noch Weitere darüber hinaus. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig und in Gruppen an Experimenten sowie die Sicherheitsbestimmungen es erlauben. Dabei beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur auf phänomenologischer Ebene mit den Versuchen, sondern setzen sich auch mathematisch mit den Problemen auseinander. Dabei wird in Exkursionen und auf Unterrichtsgänge gesetzt, um ihnen die Forschung und die Welt der Universitäten näher zu bringen.

Exkursionen

  • Phänomenta in Lüdenscheid

Die Klassen 6 unserer Schule besuchen sehr häufig die Phänomenta in Lüdenscheid. Dort dürfen sie in einer Art Mitmach-Museum verschiedene Experimente durchführen und erleben. 2018 fährt auch wieder eine Klasse 6 am Wandertag dort hin.

  • Besuch des DELTA in Dortmund

Der Leistungskurs des Gymnasiums Hohenlimburg besucht mindestens einmal in der Qualifikationsphase die TU Dortmund. Dabei öffnen sich die Türen des Teilchenbeschleunigers (DELTA) für die Schülerinnen und Schüler und gibt ihnen Einblicke in die Technik und Forschung der Teilchenphysik. Dabei hält ein Professor des Themengebiets einen kurzen Einstiegsvortrag und anschließend begleiten uns Doktoranten oder wissenschaftliche Mitarbeiter hinter die dicken Betonmauern des Beschleunigers. Dabei schildern sie ihre Arbeit und erklären die technischen Geräte ausführlich.

  • Zwischen Brötchen und Borussia

In Kombination mit dem Besuch im Teilchenbeschleuniger können die Schülerinnen und Schüler an einer Vorlesung der Vorlesungsreihe „Zwischen Brötchen und Borussia“ teilnehmen. Dort hält ein Physiker einen Vortrag über ein interessantes Gebiet seiner Forschung und stellt es populärwissenschaftlich dar. Dabei konnten wir uns schon über Vorträge zur „Verkehrsphysik“ (2015), zu James Bond (2013) oder über „die Physik hinter Verkaufsfernsehen“ (2017) freuen. Dabei erleben die Schülerinnen und Schüler meist zum ersten Mal einen Einblick in einen Hörsaal und die Stimmung bei Vorlesungen.

  • Unterrichtsgang in die Kreuzkapelle

In der Nähe der Schule befindet sich die Kreuzkapelle einer evangelischen Kirche in Hohenlimburg. Dort kann man hautnah das Phänomen der Interferenz erleben und hören. Dieser Unterrichtsgang ist in den Physikstunden möglich und die Schülerinnen und Schüler sind meistens sehr angetan vom lauter und leiser werdenden Ton der Orgel.

  • Masterclasses Teilchenphysik

2013 und 2014 haben die Schülerinnen und Schüler der Q2 am Programm Masterclasses Physik der TU Dortmund teilgenommen. 2013 sind wir zur Universität gefahren, haben dort vor Ort mit einem am CERN genutzt Computerprogramm das Higgs-Teilchen gesucht und haben sich zum Ende der Veranstaltung über eine Videokonferenz mit Schülergruppen aus Frankreich und Italien ausgetauscht. Dies war für die Schüler eine großartige Erfahrung. 2014 sind Studenten und wissenschaftliche Mitarbeiter der TU Dortmund zu uns in die Schule gekommen. Dort haben sie einen Vortrag über Teilchenphysik gehalten und haben den SuS die Arbeit an der TU Dortmund in Kooperation mit dem CERN in der Schweiz vorgestellt.

  • Studienfahrt zum CERN

Der Physik-Leistungskurs der Q2 ist 2015 in das Kanton Genf in die Schweiz geflogen und durfte den Large Hadron Collider (LHC) im CERN besuchen, den Ingenieuren und Wissenschaftlern fragen stellen und sich die Forschung vor Ort ansehen. Zusätzlich haben sie Stadtbesichtigungen durchgeführt und eine schöne Zeit in der Schweiz gehabt.

Wettbewerbe

  • Physik aktiv

Das Gymnasium nimmt dieses Jahr 2018 zum zweiten Mal am Wettbewerb „physik aktiv“ der Bezirksregierung Arnsberg teil. Im ersten Wettbewerb sollten die Schülerinnen und Schüler eine Brücke aus Papier bauen, die eine 0,5l-Plastikflasche halten konnte. Dabei sollte die Brücke außerdem besonders leicht und schön gestaltet sein. Mit den Siegerinnen des schulinternen Wettbewerbs sind wir dann zum regionalen Wettbewerb in die TU Dortmund gefahren. Dort durften die Schülerinnen einen interessanten Tag erleben mit vielen Vorstellungen, Präsentationen und Vorführungen. Dort haben die Beiden dann den regionalen Kreativpreis für die kreativste Brücke gewonnen. Sie nahmen einen Buchpreis mit nach Hause.

Dieses Jahr findet der regionale Wettbewerb in der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen statt. Die Aufgabe war im schulinternen Wettbewerb ein Hochhaus zu bauen, dass die selben Kriterien erfüllt, wie beim Brückenbau. Die Siegerinnen und Sieger unserer Schule müssen sich nun am 6.7. bei einer neuen Hausforderung mit Papier beweisen. Wir freuen uns auf diesen Finaltag.

  • Freestyle physics

Jeder Freistoß ein Tor – das schafft nur eine Maschine. Die zu bauen, ist eine von fünf kniffligen Aufgaben von freestyle-physics. Der große Schülerwettbewerb der Universität Duisburg-Essen  läuft zum 17. Mal und findet am 3.7.2018 statt. Unsere Schule nimmt in diesem Jahr mit über 60 Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe teil und wurde federführend von Herrn Schlese und Frau Sayn großartig organisiert. Insgesamt 5 Lehrerinnen und Lehrer begleiten die Schülerinnen und Schüler mit ihren vorbereiteten Experimenten zur Universität Duisburg-Essen. Unsere Schule hat auch in den letzten Jahren immer wieder an diesem Wettbewerb teilgenommen, allerdings mit deutlich kleinen Schülergruppen.

Eindrücke aus dem Physikunterricht:

 

Schulinternes Curriculum Physik Sek I Hier einsehen

Schulinternes Curriculum Physik Sek II Hier einsehen