Inklusion

Inklusion am Gymnasium Hohenlimburg

Vorbereitung für die Inklusionskinder

Durch Hospitation an den Grund- und Förder-Schulen und mehreren Abgabegesprächen mit den Grund- und Förderschullehrer/innen trifft unser Team Vorüberlegungen, die durch unsere Kenntnisse oft auf Fortbildungen erweitert werden und somit optimal eingesetzt werden können

Gemeinsames Lernen am Gymnasium Hohenlimburg

Die besondere Ausstattung für Inklusion

  • Zwei-Raum-Prinzip (nur ansatzweise zu verwirklichen)
  • Arbeits- und Unterrichtsmaterialien für die Kinder mit Förderbedarf
  • Fächer und Schränke zur Ablage von Materialien
  • Computer mit Lernprogrammen und Internetzugang

Personelle Situation am Gymnasium Hohenlimburg

  • eine Sonderpädagogin mit 25,5 Stunden
  • ein Sonderpädagoge mit 6 Stunden
  • eine Sonderpädagogin mit 2 Stunden (FS HK) für 17 Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in 4 (5) Klassen

Strukturen und Rituale

  • Vier Erprobungsstufenkonferenzen zum Austausch aller Lehrer/innen der Klassen
  • Erwünscht wäre eine wöchentliche Team-Stunde zum Austausch und zur Erarbeitung von unterrichtlichen Vorhaben
  • Erarbeitung und Visualisierung der Regeln
  • Erarbeitung und Visualisierung der Konsequenzen
  • Strukturen und Rituale bzgl. des Unterrichts (Aufstellen, Materialien auf dem Tisch, Trinken usw.)
  • Unterstützungen für das individuelle Verhalten (Token-Systeme, Sonnenheft, Vorhaben-Plan usw.)

Förderung im Bereich emotionale und soziale Entwicklung

  • Wöchentliche Besprechungsstunde
  • Token-Systeme (z. B. Sonnenheft)
  • Individuelle Förderpläne
  • Schülerverträge
  • Seit diesem Schuljahr ein „Morgentreff“
    • Ziel: Die SuS sollen „aufgeräumt“ zum Unterricht erscheinen!
    • Der Morgentreff findet von Montag bis Freitag in der 1. Stunde statt

Zieldifferenziertes Lernen/Zieldifferenter Unterricht

  • Der Unterricht findet vorwiegend gemeinsam statt, trotzdem müssen die SuS mit LE/GG zieldifferent unterrichtet werden
    1. individuelle Arbeitsmaterialien
    2. evtl. individuelle Regeln (z. B. Sonnenheft)
    3. intensivere individuelle Betreuung
    4. kurze, klare Anweisungen

Gemeinsames Lernen im außerschulischen Bereich

  • Ein wichtiger Punkt ist die Einbindung des Lernens im außerschulischen Bereich
  • Beispiele für das Lernen im außerschulischen Bereich
    1. Kennenlernnachmittag vor Beginn der Schulzeit am Gymnasium
    2. mehrtägige Kennenlernfahrt zum Ahorn mit dem Schwerpunkt „Lions Quest“
    3. Unterrichtsgänge im nahen Schulumfeld, z. B. Unterrichtsgänge in die Stadtbücherei, in die Buchhandlung im Rahmen des „Welttag des Buches“

Gemeinsames Lernen im außerschulischen Bereich

  • SuS mit LE/GG: Ankreuzzeugnis
  • SuS mit LE: Förderschulabschluss, Hauptschulabschluss nach Klasse 9
  • SuS mit ESE/SQ/HK: Gymnasialzeugnis
  • SuS mit ESE/SQ/HK: Abitur