4 Tage Morsø – Gymnasium: Spannende Eindrücke, liebevolle Menschen und viele Perspektiven

Von Christian Rasche

Vier Tage lang besuchten wir – Fenia Bücker, Daniela Pfeil, Christopher Jülich und Christian Rasche – das Morsø-Gymnasium im Norden Dänemarks. Das Ziel: Einblicke in ein anderes Schulsystem, in Prozesse der Unterrichtsentwicklung, in Schwerpunktsetzungen der schulprogrammatischen Arbeit und in eine andere Schulkultur.

Anders als in Deutschland bildet das Gymnasium in Dänemark nur den Rahmen für drei Jahre „Oberstufe“, wie es in Deutschland heißen würde, wobei die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Schwerpunkte wählen können. Für uns besonders interessant: Die Schwerpunkte „Drama“ und „Handball„. Hierbei erhalten die SchülerInnen neben ihrem „Abitur“ auch eine professionelle Schauspielausbildung bzw. die Chance auf eine professionelle Handballkarriere.

Wir erhielten umfangreiche Einblicke in fast alle Unterrichtsfächer, begleiteten die Schülerinnen und Schüler durch ihre Schultage, ebenso wie die Lehrerinnen und Lehrer, mit denen wir zahllose gute Gespräche führen konnten. Im Austausch über unsere unterschiedlichen Arbeitsweisen nahm das „Jobshadowing“ – so der offizielle Begriff für unseren Aufenthalt im Rahmen des Effort A Programms – gestalt an. Zu unseren Arbeitsschwerpunkten zählte der Bereich „Nachhaltigkeit„, der im Rahmen unseres Schulprogramms eine zentrale Rolle einnimmt. Frau Pfeil stellte unsere Arbeit in diesem Bereich im Rahmen eines Vortrags in der Schulversammlung vor und zeigte den dänischen SchülerInnen auf, welche Schwerpunkte das Fach an unserer Schule setzt, weshalb die Auseinandersetzung mit der Thematik wichtig ist und warum jeder einzelne Mensch etwas dazu beitragen kann. LAnganhaltender Applaus zeugte auch vom Interesse der dänischen Schüler.

Nun gilt es an die Arbeit zu gehen. Welche konkreten Kooperationsmöglichkeiten bieten sich unseren Schulen? Für unsere Literaturkurse sehen wir zahlreiche Optionen. Auch die Englischkurse könnten von einem Austausch profitieren. Ebenso könnten die Nachhaltigkeitskurse eine Kooperation aufbauen, um möglicherweise Projekte im Bereich Nachhaltigkeit in Dänemark anzustoßen. Dies wäre nicht nur aufgrund des maritimen Lebensraums eine neue Erfahrung. Internationale nachhaltige Projekte wären ein Gewinn für beide Schulen.

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