5d reist digital in die Arktis
Die 5d reist in die Arktis. Zumindest digital. Unsere Schüler gewinnen spannende Einblicke in Forschugsarbeiten in der Polarregion.

Die Klasse 5d hat im Biologieunterricht die Reise in die Antarktis gewagt!

Zusammen mit fast 900 Teilnehmenden aus aller Welt hat die Klasse am Zoom-Meeting mit dem Team der Malizia Explorer, die sich derzeit auf Forschungsreise in der Antarktis befindet, teilgenommen.

Zunächst war die Klasse sehr gespannt, ob der Videoanruf überhaupt klappt – liegt doch die Antarktis unglaubliche 16.000 km Luftlinie von Hagen entfernt. Aber schon nach wenigen Sekunden antworteten Lea und Luisa, zwei Crewmitglieder, von der Malizia Exlorer und winkten uns aus der hochsommerlichen Antarktis zu. Dass nämlich in der Antarktis (auf der Südhalbkugel, bzw. „unten“ wie viele aus der Klasse sagten) zu dieser Jahreszeit Sommer statt Winter ist, war vielen aus der Klasse nicht bewusst und eine echte Überraschung. Noch viel überraschender war allerdings, dass der Hochsommer trotzdem so kalt ist, dass Lea und Luisa dick eingepackt und mit Wärmflaschen auf dem Schoß mit uns die Liveschaltung machten und beim Sprechen weiße Atemwölkchen hinterließen.

Sie erzählten und zeigten uns viel…

Davon, dass das Gletschereis hinter ihnen „nur“ 40 Meter hoch sei, es aber bis zu 4 km hoch sein kann. Dass es an ihrem Ankerplatz richtig laut ist, weil die Pinguine aus der Kolonie von nebenan ganz laut „I-A“ rufen und diese Pinguine wegen ihres Rufs Eselpinguine heißen. Dass der Gletscher im Hintergrund der Übertragung auch laute Geräusche macht, wenn Eis abbricht und ins Wasser platscht und dass dieser Vorgang als „Kalben“ bezeichnet wird. Und sie erzählten von den vielen Lebewesen, die sie bereits auf und unter dem Eis entdeckt haben.

Denn auch wenn die Antarktis mit ihren eisig kalten Temperaturen ein scheinbar lebensfeindlicher Ort ist, wimmelt es dort von Leben. Da sind die vielen dort lebenden Pinguine, Wale, Robben und Fischarten, die sich von dem reichen Nahrungsangebot  ernähren, das die Weltmeere, die sich alle rund um die Antarktis vermischen, ihnen bieten. Da ist die unglaubliche Vielzahl an Klein- und Kleinstlebewesen, die sich dort im Wasser tummeln und größtenteils noch nicht erforscht und bekannt sind (schon Wahnsinn, dass es heute noch sowas gibt!). Und da sind die Korallenriffe und „Wälder“, die die Taucher, die zusammen mit der Malizia Explorer unterwegs sind, erst vorgestern entdeckt haben, die in vollständiger Dunkelheit tief unter dem Eis im Wasser leben und voller Lebewesen sind.

Nach spannenden 60 Minuten endete der Videoanruf mit einer kleinen Führung über das kleine Segelboot „Malizia Explorer“, einem Schwenk zur Kolonie der Eselpinguine und einem Zuwinken der Crew.

Es war wirklich toll und spannend Teil eures Entdeckerteams gewesen zu sein!

Dankeschön für die Möglichkeit an diesen tollen und schützenswerten Ort mit Euch reisen zu können.

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