Von Merle Marie Biedermann

Die Stadt Hagen geht neue Wege in der Jugendbeteiligung, und unsere Schule spielt dabei eine tragende Rolle. Mit der Wahl des neuen gesamtstädtischen Jugendrats wurde ein Gremium neu gewählt, das der jungen Generation eine verbindliche Stimme in der Kommunalpolitik gibt – darunter als Mitglied des Jugendhilfeausschusses. Den Auftakt für dieses spannende Ereignis bildete das große alljährliche gesamtstädtische Jugendforum, bei dem weit mehr als nur reine Theorie auf dem Programm stand.
In intensiven Workshops setzten sich die Teilnehmenden mit den Kernthemen unserer Stadt auseinander. Ein Schwerpunkt lag auf der klassischen Kommunalpolitik, wo die Jugendlichen lernten, wie sie ihre Ideen wirksam in die Entscheidungsprozesse des Rathauses einbringen können. Doch es ging auch um ganz konkrete Lebensbereiche: In der Arbeitsgruppe zur Stadtgestaltung wurden Entwürfe für attraktivere öffentliche Plätze diskutiert, während der Workshop zur Berufsfindung wertvolle Brücken zwischen Schule und lokaler Wirtschaft schlug. Ein besonderes Highlight war die Zusammenarbeit mit der Hagener Straßenbahn AG. Hier konnten die Jugendlichen direktes Feedback zur Mobilität in Hagen geben und gemeinsam überlegen, wie der ÖPNV für Schülerinnen und Schüler noch effizienter und attraktiver gestaltet werden kann.

Besonders stolz sind wir darauf, dass das Gymnasium Hohenlimburg mit gleich zwei engagierten Schülerinnen (Merle Marie Biedermann Q1 & Emma Ortak EF) im neuen Jugendrat vertreten ist. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, die speziellen Belange unseres Stadtteils und unserer Schule auf städtischer Ebene zu artikulieren. Damit sind sie nicht nur Ansprechpartnerinnen für ihre Mitschüler, sondern aktive Mitgestalterinnen der Hagener Zukunft. Ihr Engagement beweist eindrucksvoll, dass junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, wenn man ihnen den nötigen Raum und die richtigen Werkzeuge zur Mitbestimmung gibt.
