Ciao Italia! Eine Woche voller Freundschaften, Pizza und neuer Erfahrungen mit Erasmus+ in Italien: Lernen, Reisen und neue Freundschaften

Von Nicole Wasner-Leschke

Vom 3. bis 8. Mai hatten neun Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 des
Gymnasiums Hohenlimburg die Möglichkeit, im Rahmen des Erasmus+-Projekts
„Enchanting Nature“ nach Italien zu reisen. Ziel war die Küstenstadt San Felice Circeo,
wo sie ihre Austauschpartner:innen vom Istituto Comprensivo Leonardo da Vinci trafen.
Begleitet wurde die Mobilität von Sinan Kurt, Klassenlehrer im Jahrgang 8, sowie von
Nicole Wasner-Leschke, über die der Kontakt zur italienischen Partnerschule und zum
Austauschort entstanden ist.


Ein besonderer Teil des Austauschs war das Leben in den Gastfamilien. Dort konnten die
Jugendlichen den italienischen Alltag hautnah erleben, ihre Sprachkenntnisse
verbessern und neue Freundschaften schließen. Viele Schülerinnen und Schüler
empfanden diese Erfahrung als besonders wertvoll. So schrieb eine Teilnehmerin: „Ich
fand es sehr spannend, bei einer liebevollen Familie zu leben und den Alltag und Ort
kennenzulernen. Ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben.“
Auch das Thema Nachhaltigkeit spielte während der Woche eine wichtige Rolle. Bei
einem Dünen-Projekt am Strand von San Felice Circeo erforschten die Teilnehmenden
das empfindliche Ökosystem der Küste und setzten sich mit Umwelt- und Naturschutz
auseinander. Eine Schülerin berichtete dazu: „Mir hat das Dünen-Projekt besonders gut
gefallen, weil wir es für andere Menschen zeigen und konkret vor Ort umsetzen
konnten.“
Ein weiteres Highlight war der gemeinsame Ausflug nach Rom. Mit öffentlichen
Verkehrsmitteln reisten die deutschen und italienischen Jugendlichen in die Hauptstadt
und besichtigten berühmte Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, den Trevi-Brunnen
und den Petersdom. Eine Schülerin fasste ihre Eindrücke zusammen: „Wenn ich an die
Woche in Italien denke, denke ich besonders an Rom, das leckere Eis und die
italienische Kultur.“
Neben den Projekten blieb auch Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten. Beim
Pizzabacken, bei Gesprächen mit den Austauschpartnern und bei Ausflügen lernten die
Jugendlichen viel über das Leben in einem anderen Land. Eine Rückmeldung lautete:
„Ich habe viele neue Sachen gelernt, zum Beispiel wie unterschiedlich es in den
Familien ist. Dabei habe ich viele neue Erkenntnisse und Erinnerungen gesammelt sowie
neue Freunde gefunden.“


Am Ende der Woche präsentierten die deutsch-italienischen Teams ihre Ergebnisse zum Thema Nachhaltigkeit auf Deutsch und Italienisch. Für viele Teilnehmende war der Austausch eine Erfahrung, die lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Schüler schrieb abschließend: „Ich werde die Zeit mit meinem Partner nie vergessen und wie es ist, in einem anderen Land mit einer Familie zu leben. Ich würde mich freuen, wenn es noch einmal so eine Möglichkeit gibt.“
Der Austausch hat gezeigt, dass Europa nicht nur im Unterricht stattfindet. Neue Kulturen kennenzulernen, gemeinsam an wichtigen Zukunftsthemen zu arbeiten und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu schließen, machte diese Woche für alle
Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis. Beide Schulen haben die feste Absicht, die
gemeinsamen Projekte auch zukünftig fortzusetzen – hoffentlich schon im kommenden
Schuljahr!

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