Von Sophie Pawlenia
Die christliche Fastenzeit erstreckt sich von Aschermittwoch bis Karsamstag.
Die Intention dahinter ist, sich mehr mit Gott zu befassen. Dies kann man mit einem Verzicht unterstützen. Was man fastet ist jeder Person selbst überlassen, am häufigsten wird Fleisch, Süßes oder mittlerweile sogar Social Media gefastet.
Viele Christen sind der Meinung, dass diese Zeit besonders wichtig sei, um sich mit Gott zu befassen und sich auf den eigenen Glauben zu konzentrieren. Man lernt, zu verzichten, egal wie abhängig man eigentlich ist. Es ist ein befreiendes Gefühl, etwas zu unterlassen, was einem in großen Mengen nicht gut tut.
Die muslimische Fastenzeit „Ramadan“ dauert hingegen 30 Tage und wandert immer durch das Jahr, also hat damit keinen festen Zeitpunkt im Kalenderjahr. Der Mondkalender spielt eine große Rolle in der Bestimmung des Ramadans. Die Intention ist ähnlich zu der, der Christen. Muslime wollen ihr Gottesbewusstsein zu Allah stärken. Außerdem möchte man sich spirituell reinigen und mit Menschen,die nicht so viel Besitztümer haben, mitfühlen – sich in ihre Situation versetzen.
Dabei verzichtet man von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen und Trinken, aber auch auf zum Beispiel das Rauchen. Jeder Erwachsene ist dazu verpflichtet, zu fasten, davon ausgenommen sind natürlich Kinder, aber auch Ältere, Kranke oder auch Schwangere.
Die meisten Muslime fühlen sich in den ersten Tagen hungrig, durstig und müde, dies schwindet allerdings mit der Verbindung zu Gott und dem Stolz auf den Gedanken, dass man schon so viel geschafft hat. Beide Religionen brechen das Fasten mit einem Fest, Ostern bei den Christen und das Zuckerfest bei den Muslimen. In sowohl dem Christentum als auch dem Islam wird die Fastenzeit mit einem großen Essen beendet. Beide Religionen fasten also aus ähnlichen Gründen, einer davon ist der Glaube an Gott/Allah.
