Schüler setzen sich mit Bedeutung des Weltfrauentages auseinander

Von Lilien Schwitallik

Der 8. März, der Weltfrauentag: ein äußerst wichtiger Feiertag, der auf der ganzen Welt zelebriert
wird. Doch viele wissen gar nicht richtig, was genau eigentlich gefeiert wird und wie dieser Feiertag
überhaupt zustande gekommen ist. In der Zeit vor dem ersten Weltkrieg wurden Frauen von der
Gesellschaft noch als starke Minderheit angesehen. Sie durften nicht wählen, hatten es in der
Berufswelt wesentlich schwieriger, als Männer und durften sich erstrecht nicht politisch engagieren.
Auf Grund dessen, haben sich zu der Zeit viele Organisationen für Gleichberechtigung eingesetzt. Der
Weltfrauentag wurde 1911 am 19.März zum ersten Mal anerkannt. Er war damals jedoch noch in
Form einer Demonstration und konnte nicht wirklich als Feiertag bezeichnet werden. 1921 wurde
dann das Datum auf den 8.März festgelegt und erst 1975 zum ersten Mal durch eine richtige Feier
zelebriert. Heutzutage finden sich immer noch viele Menschen auf Demos zusammen und kämpfen
für Gleichberechtigung, andere feiern in der Nachbarschaft oder aber mit Freunden, Familie etc. Es
gibt auch viele individuelle Traditionen, Beispielsweise bringen viele Männer ihren Frauen und
Töchtern Blumen oder gehen zur Feier des Tages essen. Da dieser Tag Frauen viel ermöglicht hat und
besonders in der jetzigen Generation viele die Bedeutung hinter diesem Feiertag nicht mehr wissen,
haben sich auch Schüler/-innen unserer Schule mit diesem Thema auseinandergesetzt. Zusammen
haben sie anhand ihres Wissens und fleißiger Recherche mehrere Stände mit kleinen Workshops und
Aufgaben zusammengestellt. Schüler von der fünften bis zur achten Klasse haben an diesen
Workshops teilgenommen und sich die Präsentationen aufmerksam angehört. Jeder Workshop hat
sich mit unterschiedlichen Themenbereichen rund um den Weltfrauentag auseinandergesetzt. Zum
Beispiel die Bildungschancen, Gewalt gegen Frauen und Frauenrechte. Zu dieser Vielfalt an Themen
gab es dann nach dem jeweiligen Workshop noch Aufgaben, welche die Schüler dann, mit ihrem
erworbenen Wissen, selbstständig bearbeiten konnten. Insgesamt sind die Workshops sehr gut
gelungen und auch das Schülerfeedback war ausgesprochen gut.

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